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<<Zum 38. Mal findet vom 13. bis 17. Juni 2007 die Art Basel statt>>
www.ArtBasel.com; Künstlerliste siehe unter / Exhibitors / ArtUnlimited;
Anlässe in den Museen (Ausstellungsliste siehe: http://www.museenbasel.ch/ sorgen für weitere Anziehungs- und Treffpunkte. Nächtlicher Treff ist der Art Club in der Kunsthalle.
Medieninformationen
: Peter Vetsch, Marlen Melone oder Nathalie Riggenbach: info@ArtBasel.com

ÜBERBLICK
Sie ist die weltweit führende Kunstmesse und hat sich als wichtigster alljährlicher Treffpunkt der Kunstwelt etabliert. 300 Galerien aus allen Kontinenten nehmen daran teil. Sie präsentieren über 5'000 Werke von über 2'000 Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts. Spezielle Sektoren zeigen Editionen und Multiples, Kunst im öffentlichen Raum, Künstlerschallplatten (Artist Records), Künstlerdialoge (Art Premiere) und Film. In der Ausstellung «Art Unlimited» sind rund 70 aussergewöhnliche Kunstprojekte zu sehen. Weitere 9 Kunstwerke setzen im öffentlichen Raum Akzente. Neu initiiert Art Basel in Zusammenarbeit mit dem Theater Basel «Art On Stage». Die Partnerschaft bietet bildenden Künstlern, die für Ihre Arbeiten eine grosse Bühne und ein Auditorium brauchen, eine ideale Plattform. Das erste Werk, das im Rahmen von «Art On Stage» zur Aufführung kommt, ist die Performance «An Untitled Concert» des thailändischen Künstlers Rirkrit Tiravanija. Gespielt wird das Konzert vom bekannten Orchester «basel sinfonietta». Am Donnerstagabend, 14. Juni, spricht der japanische Architekt und Pritzker Preisträger Tadao Ando über Kunst und Architektur. Jeweils am Vormittag werden die «Art Basel Conversations» veranstaltet. Prominente Künstler und andere Persönlichkeiten der Kunstwelt diskutieren Themen rund um das Sammeln und Ausstellen von Kunst.

Die Art 38 Basel ist vom 13. bis 17. Juni 2007 täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Die Vernissage für geladene Gäste findet am 12. Juni statt, der «Professional Day», ebenfalls auf Einladung, am Freitag 15. Juni (11-13 Uhr). Die Tageskarte kostet CHF 30.-- Dauerkarte (CHF 75.--), Schüler, Studenten und Pensionierte bezahlen CHF 20.--, ab 17 Uhr kann für CHF 12.-- eine Abendkarte gelöst werden (Dauerabendkarte CHF 35.--), Weekend-Eintrittskarte (CHF 55.--, gültig ab Freitag, 13 Uhr bis Sonntagabend).

INHALT
Zum 38. Mal treffen sich im Juni Kunstsammler, Galeristen, Künstler, Kritiker, Kuratoren und Kunstliebhaber aus allen Teilen der Welt zur Art Basel. Sie ist die grösste und wichtigste Messe für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Ihr Renommé beruht auf der hohen Qualität und der einzigartigen Vielfalt der ausgestellten Kunstwerke und der Internationalität ihrer Besucherschaft. Die 300 ausstellenden Galerien wurden vom Zulassungsausschuss aus über 800 Bewerbungen ausgewählt. Rund 10% der Galerien nehmen erstmals teil. Dieser Konkurrenzdruck sorgt für sorgfältig präsentierte Ausstellungen und ein hochkarätiges Angebot an Kunstwerken. Traditionell werden an der Art Basel die raren musealen Meisterwerke der Klassiker des 20. Jahrhunderts und Werke der Gegenwartskunst gezeigt und gehandelt. Einen grossen Teil beanspruchen die Arbeiten der jüngsten Künstlergeneration, des 21. Jahrhunderts. Die UBS unterstützt die Art Basel seit 14 Jahren als Hauptsponsor.
 
«Art On Stage»
Art Basel initiiert in Zusammenarbeit mit dem Theater Basel «Art On Stage». Die Partnerschaft bietet bildenden Künstlern, die für Ihre Arbeiten eine grosse Bühne und eine Auditorium brauchen, eine ideale Plattform. Das erste Werk, das im Rahmen von «Art On Stage» zur Aufführung kommt, ist die Performance «An Untitled Concert» des thailändischen Künstlers und Hugo Boss Preisträgers Rirkrit Tiravanija. Gespielt wird das Konzert vom bekannten Orchester «basel sinfonietta». Die Aufführung findet am Montag, 11. Juni, um 19 Uhr im Theater Basel statt. Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

«Art Premiere»
Der im letzten Jahr mit grossem Erfolg lancierte Spezialsektor «Art Premiere» wird von 12 auf 16 Galerien erweitert. «Art Premiere» steht dieses Jahr unter dem Thema Künstler – Dialoge und Künstler – Gegenüberstellungen. Die vom Art Basel Committee selektionierten 16 Projekte versprechen spannende, überraschende oder provokative Gegenüberstellungen. Werke von Künstlerinnen und Künstlern mit unterschiedlichem kulturellem Background, unterschiedlicher Generationen oder künstlerischem Ansatz treffen aufeinander.
 
«Art Unlimited» - «small press scene» - «Artist Records»
In den letzten beiden Jahren widmete die Art Basel einen Teil ihrer Ausstellungsfläche (im Rahmen der Sonderausstellung «Art Unlimited») einem Sammlergebiet besonderer Art, dem Künstlerbuch. Nach einem ersten Panorama zum Künstlerbuch im 21. Jahrhundert und einer Ausstellung über die «small press scene» der 1960er und 70er Jahre im letzten Jahr, dreht sich das Projekt dieses Jahr um die Künstlerschallplatte («Artist Records»).
«Art Unlimited» wird ergänzt durch eine Kunstbuchhandlung, eine Videothek mit individuell visionierbaren Künstlervideos und einer Cafeteria. Für «Art Unlimited» wird ein separater Katalog in limitierter Auflage publiziert (CHF 30.--). Das «Art Lobby»-Forum dient als Treffpunkt, wo das Publikum täglich Künstler und andere Persönlichkeiten der internationalen Kunstwelt treffen kann.

Podiumsdiskussionen:

«Die Zukunft des Museums: Europa», «Kunstsammlungen als kulturelles Erbe», «Künstler: Produktion – Co-Produktion – Überproduktion».

Führende Museumsdirektoren, Kuratoren, Künstler und Philosophen wie Emilia and Ilya Kabakov, Boris Groys, Hans Ulrich Obrist, Manuel J. Borja-Villel, Chris Dercon, Alfred Pacquement, Nicholas Serota, Lars Nittve, Peter Weibel, Bernhard Mendes Burgi, Mikhail Piotrovsky, Klaus-Peter Schuster, Wilfried Seipel, Giandominico Romaneli, Peter Aspden, Christian Boltanski, Martin Creed, Jimmie Durham, John Armleder, Daniel Buren, Daniel Birnbaum, Bertrand Lavier, Jean-Hubert Martin, diskutieren Themen wie «Die Zukunft des Museums: Europa», «Kunstsammlungen als kulturelles Erbe», «Künstler: Produktion – Co-Produktion – Überproduktion». Die Podiumsdiskussionen finden jeweils morgens von 9.30 - 11 Uhr statt. Alle Besucher erhalten kostenlos ein «Art Basel Conversations»-Buch.
 
Der «Professional Day»
findet am Freitag, 15. Juni, von 11 bis 13 Uhr statt. Er richtet sich an Museumsleute, Kunsthändler und -sammler. Die Aussteller der Art Basel werden am «Professional Day» zwischen 11 und 13 Uhr besondere Aktionen durchführen oder einen Teil ihres Standes neu präsentieren. Das Publikum kann das Gebäude 1 der internationalen Kunstmesse mit «Art Unlimited», «Art Statements», «Artist Records» und «Art Institutions» bereits um 11 Uhr besuchen. Die Halle 2 kann am Freitag bis 13 Uhr nur auf Einladung der teilnehmenden Galerien und dem Show Management besucht werden.
 
Kunstwerke, die bisher kaum an Kunstmessen ausgestellt werden konnten, weil ihnen räumliche, zeitliche, technische, finanzielle oder konzeptionelle Grenzen auferlegt waren, erhalten in der Ausstellungshalle «Art Unlimited» eine Plattform

Open Air Aktivitäten
Auf dem Ausstellungsplatz vor der Kunstmesse werden Kunstwerke von Künstlern wie Wim Delvoye, Michael Elmgreen und Ingar Dragset, Anish Kapoor, Tadashi Kawamata, Paul McCarthy, Mike Nelson, Vedovamazzei, Not Vital und Thomas Zipp gezeigt.
 
Der Spezialsektor «Art Film»
 im Stadtkino Basel wartet dieses Jahr mit einem hochkarätigen Programm auf. Gezeigt werden unter anderem Filme und Video-Arbeiten aus Europa, Amerika und Asien. «Art Film» beginnt dieses Jahr bereits am Sonntag mit der Schweizer Premiere des vierstündigen Dokumentarfilmes von Ric Burns über Andy Warhol und dauert bis zum Sonntag, 17. Juni. Weitere Höhepunkte der Filmabende sind ein Porträt über Sam Wagstaff und Robert Mapplethorpe des amerikanischen Regisseurs James Crump und ein Abend, der ganz den Arbeiten der finnischen Künstlerin Eija-Liisa Ahtila gewidmet ist.
 
FAZIT
Die Art Basel ist für die Kunstwelt der wichtigste jährliche Marktplatz und bietet kunstinteressierten Besuchern das grösste «Museum auf Zeit». Fachleute können hier begehrte Werke und neue Talente entdecken, Preise vergleichen und Trends spüren. Für die Künstler selbst ist es eine erstklassige Plattform mit weltweiter Ausstrahlung. Die vielfältigen Rahmenveranstaltungen und die intime Atmosphäre in der kunstreichen Stadt Basel tragen zur Attraktivität der Veranstaltung bei.
(kultur-punkt-Rezension erfolgt  in Kürze)...
 


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