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 Samuel Keller, Direktor der Art Basel: <<Wir pflegen die Moderne und fördern die junge Kunst>>
Art 37 Basel I: Die wichtigste Kunstmesse der Internationalen Kunstwelt + Art 37 Basel II 10 Jahre «Art Statements»:
info@ArtBasel.com
; www.ArtBasel.com ; bfpr@brittafischer-pr.com ; Katalog: sales@hatjecantz.de
(Liste der Museumsausstellungen siehe www.museenbasel.ch )

(c) 2006 Art37Basel + kultur-punkt: Transzendentes Lachen zwischen überlebtem und -zeitlichem Grauen
links: Jan Stene, Galerist-Schweden - rechts: Walter Prankl, Publizist-FernÖsterreich - Bildurheber: Danny Lyon-BostonUSA
stene@brandstromstene.se

Art 37 Basel eröffnet

Zum 37. Mal findet vom 14. bis 18. Juni 2006 die Art Basel statt. Sie ist die weltweit führende Kunstmesse und hat sich als wichtigster alljährlicher Treffpunkt der Kunstwelt etabliert. Rund 300 Galerien aus allen Kontinenten nehmen daran teil.
Sie präsentieren über 5’000 Werke von über 2’000 Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts. Spezielle Sektoren zeigen, Editionen und Multiples, Kunst im öffentlichen Raum, Künstlerbücher und Film. In der Ausstellung «Art Unlimited» sind über 70 aussergewöhnliche Kunstprojekte zu sehen und zu kaufen. Weitere 5 Kunstwerke setzen im öffentlichen Raum Akzente. Neu initiiert Art Basel den Spezialsektor «Art Premiere». 12 junge Galerien aus 9 Ländern nehmen daran teil. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums werden die 22 Einzelausstellungen von «Art Statements» in einer neuen Ausstellungs-Architektur in der «Art Unlimited»-Halle präsentiert. Am 15. Juni werden die Künstler Douglas Gordon und Philippe Parreno ihren Film über den französischen Fussball-Star Zinédine Zidane im St. Jakob Park Stadion vorstellen. Jeweils am Vormittag werden die «Art Basel Conversations» veranstaltet. Prominente Künstler und andere Persönlichkeiten der Kunstwelt diskutieren Themen rund um das Sammeln und Ausstellen von Kunst.

Zum 37. Mal treffen sich im Juni Kunstsammler, Galeristen, Künstler, Kritiker, Kuratoren und Kunstliebhaber aus allen Teilen der Welt zur Art Basel. Sie ist die grösste und wichtigste Messe für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Ihr Renommé beruht auf der hohen Qualität und der einzigartigen Vielfalt der ausgestellten Kunstwerke und der Internationalität ihrer Besucherschaft. Die 300 ausstellenden Galerien wurden vom Zulassungsausschuss aus über 800 Bewerbungen ausgewählt. Rund 10% der Galerien nehmen erstmals teil. Dieser Konkurrenzdruck sorgt für sorgfältig präsentierte Ausstellungen und ein hochkarätiges Angebot an Kunstwerken. Traditionell werden an der Art Basel die raren musealen Meisterwerke der Klassiker des 20. Jahrhunderts und Werke der Gegenwartskunst gezeigt und gehandelt. Einen grossen Teil beanspruchen die Arbeiten der jüngsten Künstlergeneration, des 21. Jahrhunderts. Die UBS unterstützt die Art Basel seit 13 Jahren als Hauptsponsor.

Am 15. Juni werden die Künstler Douglas Gordon und Philippe Parreno ihren Film «ZIDANE a 21st Century Portrait» über den französischen Fussball-Star Zinédine Zidane in Basel vorstellen. Dieser wurde für das Portrait während der gesamten Dauer eines Fussballspieles von 17 Kameras gefilmt. Die in Kooperation mit der Art Basel organisierte Schweizer Film Premiere findet im St. Jakob-Park-Stadion statt, das von den Architekten Herzog & de Meuron entworfen wurde. Für den Anlass werden eine 26x12 m grosse Leinwand und ein Dolby-Surround-Sound-System gegenüber der Fankurve aufgebaut. Persönlichkeiten aus der internationalen Kunst- und Filmszene, Zinédine Zidane persönlich und ehemalige Teamkollegen wurden zur Premiere eingeladen. Fussball-, Film- und Kunstliebhaber können bei der Art Basel und verschiedenen Vorverkaufsstellen gratis Tickets erhalten. Die Anzahl der Besucher ist auf 3000 bis 5000 beschränkt.

Dieses Jahr widmet die Art Basel zum zweiten Mal eine Ausstellung dem beliebten Sammlergebiet des Künstlerbuches mit dem Schwerpunkt auf der «small press scene» in den Jahren von 1960 bis 1970. Für die Ausstellung verantwortlich zeichnet der Genfer Kunsthistoriker und Verleger von zeitgenössischer Kunst Lionel Bovier in Zusammenarbeit mit AA Bronson und Printed Matter (New York). Printed Matter feiert dieses Jahr sein dreissig jähriges Bestehen. Als Ergänzung werden Veranstaltungen mit Künstlern und Verlegern organisiert.

Führende Künstler, Kuratoren, Galeristen, private Kunstsammler Philanthropen und Architekten wie Tino Sehgal, Joseph Kosuth, Hans-Ulrich Obrist, Marino Golinelli, Robert Weil, Agnès Troublé, Arend Oetker, Richard Flood, Monica Bonvicini, Thomas Demand, Tacita Dean, Angela Bulloch, Beatrix Ruf, Okwui Enwezor, Douglas Fogle, Hou Hanru, Chrissie Iles, Anton Vidokle, José Ignacio Roca, Robert Storr diskutieren Themen wie «Philanthropie und Kunstsammeln», «Konzepte zukünftiger Biennalen» und «Künstler und Museumsarchitektur». Einmalig und historisch wird die Podiumsdiskussion «Die Zukunft des Museums im Nahen Osten» sein. Zum ersten Mal diskutieren gemeinsam Vertreter von kulturellen Institutionen aus Ägypten, Israel, Jordanien, Iran, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Podiumsdiskussionen finden jeweils morgens von 9 - 11 Uhr statt und werden in Zusammenarbeit mit Bulgari organisiert. Alle Besucher erhalten kostenlos ein «Art Basel Conversations»-Buch. (Programm siehe www.ArtBasel.com)

Auf vielfache Nachfrage richtet die Art Basel erstmals eine Präsentationsplattform für Museen ein. Im neuen Sektor «Art Institutions» mit 6 Ausstellungsständen präsentieren sich die Serpentine Gallery, London, das Louisiana Museum, Humlebaeck, die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, das Museum für Moderne Kunst, Salzburg, das Shanghai Art Museum und das Mudam in Luxemburg.

Wiederum findet am Freitag, 16. Juni, von 11 bis 14 Uhr, der Professional Day statt. Zahlreiche Galerien organisieren dafür besondere Ausstellungen und Anlässe oder bespielen ihre Stände neu. Der Professional Day richtet sich an Museumsleute, Kunsthändler, Künstler und Sammler. Der Besuch der Art Basel ist am «Professional Day» (16. Juni 2006, 11 bis 14 Uhr) kostenlos, jedoch nur für Kunstfachleute auf Einladung der Galerien möglich.

Auf dem Platz vor der Kunstmesse werden Kunstwerke für den öffentlichen Raum ausgestellt. Mehrheitlich werden diese von den Künstlern ortsspezifisch geschaffen oder installiert. Die ausgewählten Projekte stammen von Chris Burden, Massimo Bartolini, Jeppe Hein, Mark die Suvero und Martin Creed.

Kunstwerke, die bisher kaum an Kunstmessen ausgestellt werden konnten, weil ihnen räumliche, zeitliche, technische, finanzielle oder konzeptionelle Grenzen auferlegt waren, erhalten in der Ausstellungshalle «Art Unlimited» eine Plattform (Künstlerliste siehe www.ArtBasel.com/Exhibitors/ArtUnlimited). «Art Unlimited» wird ergänzt durch einen Informationsdesk mit Dokumentationen zu den ausgestellten Werken, eine Kunstbuchhandlung, eine Videothek mit individuell visionierbaren Künstlervideos und einer Cafeteria. Für «Art Unlimited» wird ein separater Katalog in limitierter Auflage publiziert (CHF 28.-). Das «Art Lobby»-Forum dient als Treffpunkt, wo das Publikum täglich Künstler und andere Persönlichkeiten der internationalen Kunstwelt treffen kann. (Programm siehe www.ArtBasel.com).

Am Samstag, 17. Juni findet im Stadtkino, im Rahmen von «Art Film», die Schweizer Premiere des neuen Dokumentarfilms «Absolute Wilson» über den Starregisseur Bob Wilson statt. Bob Wilson und die Regisseurin Katharina Otto-Bernstein werden anwesend sein. Weitere Abende sind Filmen von Sharon Lockhart und John Baldessari gewidmet. John Baldessari wird anwesend sein.

Die Art Basel ist für die Kunstwelt der wichtigste jährliche Marktplatz und bietet kunstinteressierten Besuchern das grösste «Museum auf Zeit». Fachleute können hier begehrte Werke und neue Talente entdecken, Preise vergleichen und Trends spüren. Für die Künstler selbst ist es eine erstklassige Plattform mit weltweiter Ausstrahlung. Die vielfältigen Rahmenveranstaltungen und die intime Atmosphäre in der kunstreichen Stadt Basel tragen zur Attraktivität der Veranstaltung bei. Sonderausstellungen und Anlässe in den Museen (Ausstellungsliste siehe: http://www.museenbasel.ch/) sorgen für weitere Anziehungs- und Treffpunkte. Nächtlicher Treff ist der Art Club in der Kunsthalle.

Die Art 37 Basel ist vom 14. bis 18. Juni 2006 täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Die Vernissage für geladene Gäste findet am 13. Juni statt, der «Professional Day», ebenfalls auf Einladung, am Freitag 16. Juni (11-14 Uhr). Die Tageskarte kostet CHF 30.-- Dauerkarte (Fr. 70.--), Schüler, Studenten und Pensionierte bezahlen CHF 18.--, ab 17 Uhr kann für CHF 10.-- eine Abendkarte gelöst werden. Art Basel erweitert dieses Jahr die Palette der Eintrittskarten. Besucher können neu Dauerabendkarten (CHF 45.--) und eine Weekend-Eintrittskarte (CHF 55.--) erwerben, welche ab Freitag, 14 Uhr bis Sonntagabend gültig ist.

Neu initiiert Art Basel den Spezialsektor «Art Premiere».

12 junge Galerien aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Indien, Italien, der Schweiz, Slowenien, und den USA nehmen daran teil. Mit diesem Engagement verstärkt die Art Basel ihre Bemühungen, der jüngsten Galeristengeneration eine Plattform zu bieten, zugleich auch die Kunstmesse kontinuierlich zu erneuern. Folgende Galerien wurden vom Art Basel Committee selektioniert:

Galerie Catherine Bastide (Brussels)
China Art Objects Galleries (Los Angeles)
gb agency (Paris)
Herald St (London)
Galerie Johann König (Berlin)
maccarone Inc. (New York)
Nature Morte (New Delhi)
Galerie Francesca Pia (Bern)
Galerija Gregor Podnar (Ljubljana)
Reena Spaulings Fine Art(New York)
Winkelmann/Berlin (Berlin)
Galleria Zero Milano (Milano)

Überblick

Der beliebte Spezialsektor «Art Statements» feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Er bietet den Galerien und ihren jungen Künstlerinnen und Künstlern, zu ermässigten Konditionen, eine spezielle Plattform, welche ihnen bei Kuratoren, Sammlern und Medien internationale Beachtung verschafft. Neu wird der «Art Statement»-Sektor prominent beim Eingang zur «Art Unlimited»-Halle platziert. Die neue Ausstellungsarchitektur ermöglicht unterschiedliche, den Bedürfnissen der Künstlerprojekte angepasste Raumkonfigurationen und wurde vom Basler Architekturbüro Steinmann und Schmid entworfen. Sie bildet einen idealen Rahmen für die 22 Einzelausstellungen der jungen Künstlerinnen und Künstler . Ergänzt wird die Ausstellungsplattform durch einen Buchladen, eine Videothek, eine Cafeteria und «Art Lobby», wo sich Künstler, Kunstvermittler und Publikum mehrmals am Tag zum Austausch treffen können. Seit 1999 vergibt die Baloise Versicherungsgruppe den Baloise – Kunstpreis im Wert von je CHF25'000.-- an zwei hervorragende Projekte und kauft Arbeiten der ausgezeichneten Künstler, welche sie wichtigen Museen, wie die Kunsthalle Hamburg oder das SMAK in Ghent, schenkt.

Bereits zum dritten Mal findet dieses Jahr der «Professional Day» (Freitag, 16. Juni, 2006) statt. Er richtet sich an Museumsleute, Kunsthändler und -sammler. Die Aussteller der Art Basel werden am «Professional Day» zwischen 11 und 14 Uhr besondere Aktionen durchführen oder einen Teil ihres Standes neu präsentieren. Am Vormittag werden zudem auf professionelle Besucher ausgerichtete Informationsveranstaltungen angeboten. Die internationale Kunstmesse kann am Freitag bis 14 Uhr nur auf Einladung der teilnehmenden Galerien und dem Show Management besucht werden.

Rund 60 aussergewöhnliche Kunstwerke, die kaum an Kunstmessen ausgestellt werden können, weil ihnen räumliche, zeitliche, technische, finanzielle, kontextuelle oder konzeptionelle Grenzen auferlegt waren, erhalten in der Ausstellungshalle «Art Unlimited» eine Plattform. Eine Rekordzahl von über 190 Projekten wurden von den ausstellenden Galerien der Art 37 Basel dafür vorgeschlagen. Es werden insbesondere neuartige und grossformatige Kunstwerke in Form von Grossskulpturen und –installationen, Videoprojektionen, Wandmalerei und Performances zu sehen und zu kaufen sein. Die Künstlerliste reicht von Ilya Kabakow, Sherrie Levine und Barbara Kruger bis zu Douglas Gordon, Carsten Höller, Silvie Fleury und Ernesto Neto. Zudem werden auch Arbeiten von jungen und kaum bekannten Künstlern zu sehen sein. Erneut kann sich das interessierte Publikum an einem Informationszentrum mit Dokumentationen über die ausgestellten Künstler informieren. In einer umfassenden Videotheque können zudem digitale Kunst und Videoarbeiten individuell visioniert werden. Für die Ausstellungsgestaltung arbeitet die Art Basel erneut mit dem Genfer Kurator Simon Lamunière zusammen.

Die Spezialausstellung Künstlerbüchern («Artists' Books»), welche letztes Jahr erfolgreich Premiere feierte, präsentiert sich dieses Jahr wiederum in der «Art Unlimited»-Halle. Standen im letzten Jahr Künstlerbücher aus den vergangenen 5 Jahren im Zentrum, so stellt die diesjährige Ausstellung vor allem Künstlerbücher aus den siebziger Jahren vor. Es ist geplant die Ausstellung durch Informationsveranstaltungen und Präsentationen in Anwesenheit der Künstler zu ergänzen. Die «Artists' Books» Präsentation wird vom Genfer Kurator und Verleger Lionel Bovier in Zusammenarbeit mit AA Bronson von Art Metropole, Toronto organisiert.

Auf dem Platz vor der Kunstmesse werden Kunstwerke von Künstlern wie Mark di Suvero, Jeppe Hein und anderen aufgestellt. Mehrheitlich werden diese von der Künstlern ortsspezifisch geschaffen oder installiert.

Wiederum wartet der Spezialsektor «Art Film» im Stadtkino Basel mit einem hochkarätigen Programm auf. Gezeigt werden neue Filme von und über Künstler. Kuratiert wird «Art Film» von Benjamin Weil, Kurator für Kunst und neue Medien am renommierten San Francisco Museum of Modern Art. Ausserdem präsentiert am Samstag, den 17. Juni, Bob Wilson seinen neuen Film.

An Vormittagen werden in Kooperation mit Bvlgari die «Art Basel Conversations» veranstaltet. Berühmte Kunstsammler, Museumsdirektoren, Künstler, Mäzene und Kuratoren von Biennalen werden über folgende Themen sprechen: «Kunstsammeln und Philanthropie», «Kunstinstitutionen im Nahen Osten», «Wie Künstlerinnen sich das ideale Museum vorstellen» und «Die Konzepte der nächsten Biennalen.» Im Anschluss kann das Publikum die Diskussionsteilnehmer persönlich kennen lernen. Besucher erhalten ein Buch mit Porträts der Referenten und den Abschriften der vorangegangenen «Art Basel Conversations» in Miami Beach vom letzten Dezember. Ein tägliches Programm von Künstlergesprächen, Buchsignierungen, Round Tables und Präsentationen findet im Forum «Art Lobby» statt.

297 der führenden Galerien aus allen Kontinenten werden an der Art Basel ausstellen (siehe Teilnehmerliste www.ArtBasel.com / Exhibitors). Sie wurden nach strengen Qualitätskriterien aus über 800 Bewerbungen ausgewählt.
68 Galerie kommen aus den USA, 56 aus Deutschland, 39 aus der Schweiz, 27 aus Frankreich, 28 aus Grossbritannien, 17 aus Italien, 9 aus Spanien, 8 aus Österreich, 7 aus Belgien, 5 aus Japan, je 3 aus Brasilien und den Niederlanden, je 2 aus Dänemark, Israel, Kanada, Korea, Mexiko, Polen und Schweden, je 1 aus Australien, China, Finnland, Griechenland, Indien, Irland, Norwegen, Portugal, Puerto Rico, der Russischen Föderation, Slowenien, Südafrika und der Türkei. Die Zulassung der Galerien erfolgte durch das «Art Basel Committee», eine internationale Jury aus erfahrenen Galeristen, das nach umfassender Vorinformation und mehrtägigen Beratungssitzungen die Zulassungsentscheide traf. Eine unabhängige Rekurskommis-sion überprüfte auf Anfrage die abgewiesenen Bewerbungen. (Liste der Jury-Mittglieder und Experten siehe www.ArtBasel.com / Contact / Comitee).

Erneut wird die Creme de la creme der internationalen Galerienszene ausstellen. 99% der letztjährigen Aussteller hatten sich wieder beworben. Einige renommierte Händler für die Klassische Moderne, Fotografie und diverse junge Galerien bereichern dieses Jahr das weltweit einmalige Teilnehmerfeld. Zu den Galerien, welche zeitgenössische Kunst präsentieren, kommen Galerie Elba Benítez (Madrid), Galerie Michael Neff (Frankfurt am Main), Gallery Side 2 (Tokyo), Deitch Projects (New York), Galerist (Istanbul), Magazzino D'Arte Moderna (Rom), Sommer Contemporary (Art Tel Aviv), Andrew Kreps Gallery (New York), Galerie Giti Nourbaksch (Berlin), Jan Mot (Bruxelles), Lehmann Maupin Gallery (New York) Annet Gelink Gallery (Amsterdam). Das Feld der Galerien, welche die Klassiker des 20. Jahrhunderts zeigen, verstärken Galerie Hopkins Custot (Paris), Timothy Taylor Gallery (London), Richard L. Feigen & Co (New York) und Galerie Berès (Paris) sowie Carzaniga (Basel) und Utermann (Düsseldorf), die nach einer kurzen Pause wieder dabei sind. Zu den Spezialisten für Editionen kommt Edition Schellmann aus München. Das Feld der Foto-galerien wird ergänzt durch die Galerie Thomas Zander aus Köln.

An der Art 37 Basel werden alle künstlerischen Ausdrucksmittel vertreten sein. Das Repertoire reicht von Malerei, Zeichnungen und Editionen über Skulpturen und Installationen bis zu Fotografie, Performance, Internet – und Videokunst. Werke für ein paar tausend Franken von jungen, noch zu entdeckenden Künstlern sind ebenso zu sehen, wie museale Meisterwerke für mehrere Millionen Franken.

Seit 1994 fungiert das internationale Finanzinstitut UBS als Hauptsponsorin der Art Basel. Zu dieser langjährigen Partnerschaft gehört seit 2001 auch die Schwesterveranstaltung Art Basel Miami Beach. Die Art Basel zählt zu den wichtigsten Engagements von UBS auf dem Gebiet der zeitgenössischen Kunst, die auch die berühmte UBS Art Collection umfassen. «UBS ist stolz darauf, mit der Art Basel verbunden zu sein. Die Art Basel nimmt aktuelle Strömungen in der Gesellschaft auf und ist sogar zukunftsweisend. Dies ist auch im Sinne von UBS, die immer einen Schritt voraus sein möchte», meinte Peter A. Wuffli, Group Chief Executive Officer von UBS.

Folgende weitere Unternehmen unterstützen die Art Basel: BMW, Netjets, Axa, Moët & Chandon, Uniplan, Vitra.

Die Art Basel ist für die Kunstwelt der wichtigste jährliche Marktplatz und bietet kunstinteressierten Besuchern das grösste «Museum auf Zeit». Kunstfachleute und -interessierte können hier gesuchte Werke und neue Talente entdecken, Preise vergleichen und Trends aufspüren. Für die Künstler selbst ist es eine renommierte Plattform mit weltweiter Ausstrahlung. Die intime Atmosphäre in der schönen Kunst-Stadt Basel tragen zur Attraktivität der Veranstaltung bei. Sonderausstellungen und Anlässe in den Museen sorgen für weitere Anziehungs- und Treffpunkte. Nächtlicher Treff ist der Art Club in der Kunsthalle. Das Modelabel Carhartt fliegt DJ-Talente aus ganz Europa ein.

Auch in diesem Jahr bietet die Art Basel eine Kinderbetreuung («Art Kids») für Kids von 3-15 Jahren an. Kinder und Jugendliche können spielen und künstlerische Techniken erlernen, während ihre Eltern die Kunstmesse besuchen. «Art Kids» ist für die Besucher der Art Basel gratis.

Selten waren die Museumsausstellungen in und um Basel derart hochkarätig wie in diesem Jahr. So zeigt die Fondation Beyeler, Riehen/Basel «Henri Matisse. Figur Farbe Raum», das Kunstmuseum Basel «Hans Holbein der Jüngere. Die Jahre in Basel 1515 – 1532», das Schaulager «Tacita Dean und Francis Alÿs», das Museum Jean Tinguely, «Edgard Varèse (1883 – 1965)», die Kunsthalle Basel «Lee Lozano», das Kunstmuseum Basel – Museum für Gegenwartskunst «Daniel Richter.
Aktuelle Informationen zur Art 37 Basel finden Sie unter Art Basel Miami Beach, die Schwesterveranstaltung der Art Basel in den USA, findet vom 7. bis 10. Dezember 2006 in Miami Beach, Florida statt.
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Art 37 Basel II
Immer ein Schritt voraus
10 Jahre «Art Statements»:

22 Einzelausstellungen junger Künstlerinnen und Künstler aus 10 Ländern werden im Spezialsektor «Art Statements» an der internationalen Kunstmesse Art 37 Basel zu sehen sein. Das Art Basel Committee wählte sie aus über 250 Bewerbungen aus. «Art Statements» bieten seit 10 Jahren den Galerien und ihren jungen Künstlerinnen und Künstlern, zu ermässigten Konditionen, eine spezielle Plattform, welche ihnen bei Kuratoren, Sammlern und Medien internationale Beachtung verschafft. Die 22 Projekte ermöglichen den Kunstliebhabern interessante Entdeckungen und spannende Begegnungen mit dem Schaffen der jüngsten Künstlergeneration. Dieses Jahr wird «Art Statements» erstmals in einer neuen Ausstellungs-Architektur in der «Art Unlimited»-Halle präsentiert.

Die Auswahljury der Art Basel setzt in diesem Jahr vor allem auf Künstlerinnen und Künstler, welche noch wenig bekannt sind oder die schwierig zu vermittelnde Positionen vertreten. Die ausgestellten Projekte werden speziell für die Art 37 Basel geschaffen. Malerei, Installationen, Skulptur, Fotografie und Videos, alle Medien sind vertreten. Für die Art 37 Basel wurden 5 Statements aus Deutschland, 4 aus Grossbritannien, 3 aus den USA und je 2 aus Israel und Frankreich und je eines aus Österreich, Dänemark, der Schweiz, Puerto Rico, Norwegen und Kanada ausgewählt.

Folgende Künstler wurden selektioniert:

Pierre Ardouvin, geboren 1955, lebt und arbeitet in Montreuil (Galerie chez Valentin, Paris)
Shannon Bool, geboren 1972, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main (Galerie Iris Kadel, Karlsruhe)
Matthew Brannon, geboren 1971, lebt und arbeitet in New York (David Kordansky Gallery, Los Angeles)
Steven Claydon, geboren 1969, lebt und arbeitet in London (Hotel, London)
Keren Cytter, geboren 1977, lebt und arbeitet in Tel Aviv (Elisabeth Kaufmann, Zürich)
Gardar Eide Einarsson, geboren 1976, lebt und arbeitet in New York (Team Gallery, New York)
Susanna Fritscher, geboren 1960, lebt und arbeitet in Montreuil (Galerie Cent8, Paris)
Vidya Gastaldon, geboren 1974, lebt und arbeitet in Genf (Art: Concept, Paris)
Barnaby Hosking, geboren 1976, lebt und arbeitet in London (Max Wigram Gallery, London)
Talia Keinan, geboren 1978, lebt und arbeitet in Tel Aviv (Noga Gallery of Contemporary Art, Tel Aviv)
Terence Koh, geboren 1979, lebt und arbeitet in New York und Los Angeles (Peres Projects, Los Angeles)
Isa Melsheimer, geboren 1968, lebt und arbeitet in Berlin (Barbara Wien, Berlin)
Simon Dybbroe Møller, geboren 1976, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main (Galerie Kamm, Berlin)
Jesús «Bubu» Negrón, geboren 1975, lebt und arbeitet in Puerto Rico (Galeria Comercial, San Juan)
Michael S. Riedel, geboren 1976, lebt und arbeitet in Berlin und New York (Gabriele Senn Galerie, Wien)
Mathilde Rosier, geboren 1973, lebt und arbeitet in Paris (Galerie Züricher, Paris)
Lucy Kaer, geboren 1976, lebt und arbeitet in Glasgow (Doggerfisher, Edinburgh)
Peter Pilller, geboren 1968, lebt und arbeitet in Hamburg (Frehrking Wiesehöfer, Köln)
Mungo Thomson, geboren 1969, lebt und arbeitet in Los Angeles (John Connelly Presents, New York)
Clemens von Wedemeyer, geboren 1974, lebt und arbeitet in Berlin und Leipzig (Galerie Jocelyn Wolff, Paris)
Martin Westwood, geboren 1969, lebt und arbeitet in London (The Approach, London)
Ralf Ziervogel, geboren 1975, lebt und arbeitet in Berlin (Galerie Barbara Thumm, Berlin)

Neu wird der «Art Statement»-Sektor prominent beim Eingang zur «Art Unlimited»-Halle platziert. Die neue Ausstellungsarchitektur ermöglicht unterschiedliche, den Bedürfnissen der Künstlerprojekte angepasste Raumkonfigurationen und wurde vom Basler Architekturbüro Steinmann und Schmid entworfen. Sie bildet einen idealen Rahmen für die 22 Einzelausstellungen der jungen Künstlerinnen und Künstler. Ergänzt wird die Ausstellungsplattform durch einen Buchladen, eine Cafeteria und «Art Lobby», wo sich Künstler, Kunstvermittler und Publikum mehrmals am Tag zum Austausch treffen können. Die Art Basel setzt sich seit drei Jahrzehnten für die Förderung der jungen Künstlergeneration ein: «Perspektiven», «Neue Tendenzen», «Young Galleries» und seit 1996 «Art Statements», haben den Galerien für zeitgenössische Kunst zu ermässigten Konditionen, alljährlich ein Forum geboten, welche ihnen höchste Aufmerksamkeit garantiert. Dass die Art Basel dabei über die Jahre international zu einem Gradmesser für das aktuelle Kunstschaffen geworden ist, dass hier Künstlerinnen und Künstler für Ausstellungsprogramme von Kunsthallen und Museen ausgesucht werden, zeigt der grosse Erfolg der legendären «Art Statements».

Zum einen sind die Verkäufe hervorragend, zum anderen aber wissen Galeristen und Künstler: wer eine der begehrten Förderkojen erhält, geniesst die Aufmerksamkeit des Fachpublikums wie an kaum einem anderen Ort in der Welt. Hier spricht es sich in Windeseile herum, wenn Topkuratoren Künstler zu Ihren Ausstellungen einladen, wenn Werke für hochkarätige Sammlungen angekauft oder Ausstellungen an bekannte Museen und Galerien vermittelt werden. Mariko Mori, Vanessa Beecroft, William Kentridge, Pierre Huyghe, Elisabeth Peyton, Gregor Schneider, Jorge Pardo, Ugo Rondinone, Kara Walker, Manfred Pernice, Ernesto Neto, João Onofre, Hans Schabus, Ghada Amer, Gary Webb, Kader Attia und viele andere hatten hier ihren Auftritt, bevor sie zu weltberühmten Künstlern wurden. Seit 1999 fördert die Bâloise-Versicherungsgruppe 2 herausragende «Statements» mit dem Bâloise-Kunstpreis in Höhe von je CHF 25'000 – . Zusätzlich werden Werke der ausgezeichneten Künstler durch die Versicherung angekauft und wichtigen Museen, wie der Kunsthalle Hamburg oder dem SMAK in Gent geschenkt.

Die internationale Gegenwartskunst ist an der Art 37 Basel aber nicht nur im Sektor «Art Statements», sondern auch an zahlreichen anderen Galerieständen, in «Art Unlimited» sowie im neu geschaffenen Sektor «Art Premiere» zu entdecken. An keiner Kunstmesse sind so viele junge Künstler und führende Galerien für zeitgenössische Kunst aus aller Welt vertreten wie in Basel.
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Kontakt:
Art Basel, Kommunikation, Peter Vetsch, Marlen Melone oder
Nathalie Riggenbach, CH-4005 Basel, Tel. +41/58-200 20 20,
Fax +41/58-206 31 30
Für Deutschland:
Britta Fischer, Public Relations, Uhlandstrasse 15, D-65189 Wiesbaden.
Tel. +49/611-30 08 77, Fax +49/611-30 24 83


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