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W+B Agentur-Presseaussendung Oktober 2006
Buchbesprechung
<<Heinz Janisch / Text, Selda Marlin Soganci / Bild: Schenk mir Flügel>>
32 Seiten, durchg. farb. ill.Für jedes Alter. 4. Auflage; Format 285x210 Hardcover, ISBN: 3853262759; EUR 14,90 / sFr 26,80
NP-Buchverlag /NÖ Pressehaus www.np-buch.at;  www.residenzverlag.at;  Deutsche Nationalbibliografie http://dnb.ddb.de

Inhalt
"Schenk mir Flügel!", sagt der Engel, den das Kind auf ein Blatt Papier gezeichnet hat. Nicht die Umständlichen, Altmodischen, die mit den großen Federn will er, sondern etwas Neues. "Lass dir was einfallen!", fordert er das Kind ganz selbstbewusst auf.

Das Autorenteam
Heinz Janisch geboren 1960 in Güssing/Burgenland, zählt zu den gefragtesten Kinderbuch-Autoren Österreichs. Von ihm sind bisher mehr als 30 Bücher für Kinder und Erwachsene erschienen. Gemeinsam mit Selda Soganci erhielt er zuletzt den Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien 2005 für „Herr Jemineh hat Glück“.

Selda Marlin Soganci
geboren 1973 in Hof/Saale, studierte in Münster Grafik-Design mit Schwerpunkt Illustration. Seit 2001 arbeitet sie als freie Grafikerin und Illustratorin ebendort. Neben den vielfach beachteten Bilderbüchern, die seit 2002 erschienen sind, arbeitet sie seit vielen Jahren auch für das Kindertheater und hält workshops für Kinder und Erwachsene.

Fazit
Sich neue Flügel zu wünschen charakterisiert die menschheitsgeschichtliche Sehnsucht und das Fernweh zugleich. Janisch und Soganci gelingt es damit den Eigensinn in uns - Kindern und Er- und Verwachsenen - anzustacheln und das Grundvertrauen freizulegen oder anzubahnen - wenn ungenügend vorhanden. Das Kinderbuch <Schenk mir Flügel> ist ein Werkzeug zur offenen Schulung zur Kreativität. Allein der durchgängige Hintergrund Fotoholz assoziiert zu sehr die Kunststoffplatten-Oberflächen, die für Tisch und Bodenflächen allerorts zu finden sind, hebt die Tristesse der Alltagsroutine hervor und so vermag das engel-bestimmte Kreativitäts-Projekt nicht anzustacheln sondern den Kreativiätsschub sichtlich zu verdrängen. Das gilt keineswegs für den kreativfördernden Janisch-Text "..und schenkte ihm Flügel mit Sommersprossen".


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