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<<F.-J. Kretz: Medizinische Aspekte in der Zahnsanierung bei Kinder....aus Sicht der Anästhesie>>
Nach einer Operation - in ein bis zwei Stunden nach Hause

Prof. Dr. Franz Josef  Kretz, Erster Ärztlicher Direktor der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Olgahospital Stuttgart / kretz@olgahospital.de

Zahnärztliche Eingriffe

→ Angstbesetzte Ereignisse !

− Kleinkinder

− vereinzelt Schulkinder, Jugendliche und

   Erwachsene

− Behinderte

− Kinder mit Vorerkrankungen

 

Narkose zu zahnärztlichen Maßnahmen

• Methoden der Angstreduktion

− Droge Arzt

− adäquates Ambiente für Kinder

− Psychologische Techniken

− Hypnose

 

• Medikamentöse Beruhigung in der Hand des

   Zahnarztes

− Midazolam (DORMICUM)

∗ oral 0,5 mg/kg

∗ rektal 0,5 mg/kg

    Wenig Nebenwirkungen, wenig Gefährdungspotential

    (u. a. vermehrte Speichelbildung)

    Dennoch: Unsicherheiten bei Zahnärzten

 

• Indikationen:

− Kleinkinder mit erheblichem Sanierungsbedarf

− ängstliche Schulkindern, Jugendliche,

    Erwachsene

− Kinder mit Vorerkrankungen

 

• Vorerkrankungen:

− Herzerkrankungen

-  Kinderkardiologie

-  postoperativ: stationär ?

− Onkologie
- Z. n. Zytostatikagabe

  (Effekte auf Organsysteme)

- Z. n. Radiatio

- Z. n. mehrfachen OPs

 

• Vorerkrankungen

− Behinderungen

    postoperativ stationär wegen Pflege ?

− Blutgerinnungsstörungen:

   postoperative Nachblutung ? stationär ?

 

• ambulant; Tagesklinik

• Erläuterung des Verfahrens; kindgerecht

• körperliche Untersuchung

• Einwilligung

• Prämedikation

− Midazolam: oral, rektal

   Cave: Muskelerkrankungen

 

• Narkose

− i.v.-Narkose

− Infusionstherapie

− Monitoring

 

• Atemwegsschutz

− nasale Intubation

− Larynxmaske (selten: bei 1 - 2 Zähnen)
 

• Postoperative Probleme

− Analgesie, intraoperativ schon begonnen; Paracetamol Zäpfchen

− Übelkeit und Erbrechen selten

− nach 1 - 2 Stunden nach Hause


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