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Online-Publikation: Mai 2012 im Internet-Journal <<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Prof. Ulrike Kämmerer, Dr. Christina Schlatterer, Dr. Gerd Knoll : Krebszellen lieben Zucker – Patienten brauchen Fett. Gezielt essen für mehr Kraft und Lebensqualität bei Krebserkrankungen.>>
272 Seiten, 4-farbig, gebunden, 18 x 24 cm, ISBN 978-3-927372-90-0; 24,99 (D)
systemed Verlag, 80999 München; www.systemed.de;  das-freelance-team@t-online.de;  

Inhalt
Richtig essen gegen Krebs. Mit wenig Kohlenhydraten und vielen guten Fetten und Eiweißen.
Das neue Standardwerk zur ketogenen Ernährung bei Krebserkrankungen.
Mit der Diagnose "Krebs" konfrontiert, suchen viele Menschen nach Möglichkeiten, wie sie selber aktiv dazu beitragen können, den Verlauf ihrer Krankheit positiv zu beeinflussen. Eine der ersten Fragen ist hier meistens: "Kann ich an meiner Ernährung etwas verbessern?" Und tatsächlich setzt sich eine grundlegende Erkenntnis im klinischen Alltag durch: Krebspatienten profitieren sichtlich von einer fettreichen, kohlenhydratreduzierten Ernährung. Denn Tumoren betreiben einen besonderen Stoffwechsel mit einem hohen Zuckerverbrauch.
Der Körper des Patienten verwertet Kohlenhydrate dagegen schlechter – er entwickelt sogar eine Insulinresistenz. Die gesunden Körperzellen brauchen nun Fett, um sich ausreichend zu ernähren. Fett, das mit einer angepassten Ernährung zur Verfügung gestellt wird.
Die Autoren gehen in diesem umfassenden Ratgeber der entscheidenden Frage nach, inwieweit eine weitere Reduktion der Kohlenhydrate in der Nahrung dem Patienten einen zusätzlichen Nutzen bringen kann.Sie vermitteln das wissenschaftliche Fundament der ketogenen Ernährung bei Krebs und stellen die Umsetzung dieser Ernährungsform in der Praxis dar.

•Das neue Standardwerk zur ketogenen Ernährung bei Krebserkrankungen
•Wie man mit konsequent ketogener Ernährung Abwehrkraft und Abwehrbereitschaft gegen den Krebs stärkt
•Grundlagen zu Theorie und Praxis der ketogenen Ernährung

AutorInnenteam
Prof. Dr. rer. biol. hum. Ulrike Kämmerer
ist Biologin und forscht zusammen mit ihrer Arbeitsgruppe an der Universitäts-Frauenklinik in Würzburg zu immunologischen Fragestellungen der
Reproduktions- und Tumorbiologie. Sie war Mit-Initiatorin einer der ersten klinischen Studien über ketogene Ernährung bei Krebs überhaupt.
PD Dr. rer. nat. Christina Schlatterer
ist Biologin. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Untersuchung von Signalprozessen in Zellen. Sie arbeitet derzeit als Wissenschaftskoordinatorin an der
Universität Konstanz und ist seit Jahren auch publizistisch tätig.
Dr. rer. nat. habil. Gerd Knoll
ist Biologe und wissenschaftlicher Berater. Daneben ist der Autor seit Jahren auch publizistisch tätig mit den Schwerpunkten Ernährungund Krebs. Sein
besonderes Interesse gilt der Rolle von Mitochondrien in der Zelle.

Fazit
Prof. Ulrike Kämmerer, Dr. Christina Schlatterer und Dr. Gerd Knoll stellen in ihrem herausragend erarbeiteten Standardwerk erstmals in deutlichster Form und Sprache fest: "Krebszellen lieben Zucker – Patienten brauchen Fett. Gezielt essen für mehr Kraft und Lebensqualität bei Krebserkrankungen" . Und räumen gründlich und überzeugend mit bestehenden Vorurteilen auf
Dieses für Vorsorge und krankheitsbegleitende Standardwerk zur ketogenen Ernährung ist bei Krebserkrankungen ein höchst geeignetes Verfahren, denn diese stärkt die Abwehrkraft und Abwehrbereitschaft gegen den Krebs. Hinzu kommt die eindeutige und klare Sprache des AutorInnenteams in den Fragen und Antworten, klinische Studienresultate und - die Abgrenzung zu anderen publizierten Diäten. Das hochrangige "Hausbuch zur Krebsabwehr " enthält dazu noch Rezepturen für den Tagesablauf, Infos zu einzelnen Nahrungsmitteln und den Diätvergleich ketogen (75%-85% Fett + 25% Gesamtenergie)* + metabolisch angepasst (nach Eggert Holm: 1,2-1,4g /Eiweiss pro Tag und kg Körpergewicht von Krebspatienten) + LOGI**. Ein ausgezeichnetes Glossar vertieft noch das Verstehen des fachwörtlichen Gebrauchs in der Praxis. Dieses auszeichnungswürdige Standardwerk, am Beginn des neuen Jahrhunderts nach unermesslichem bisherigen Leiden, vermittelt eine praxisorientierte Hoffnung zur Vorsorge und zur Selbst-Wirkkraft von Betroffenen der Liebe der Krebszellen zum Zucker die Selbst-Liebe zu einem gesunden Leben zu stärken und dem Krebs aktiv entgegen zu wirken. m+w.p12-5
Erweiternde Hinweise:
*) ketogen
Die ketogene Ernährung/Diät ist eine kohlenhydratarme, protein- und kalorienbilanzierte und deshalb fettreiche Form der diätetischen Ernährung, die den Hungerstoffwechsel in bestimmten Aspekten imitiert. In dieser Ernährungsform bezieht der Körper seinen Energiebedarf nicht mehr aus Fett und Glukose sondern nur noch aus Fett und daraus im Körper aufgebauten Glukoseersatz, den namensgebenden Ketonkörpern.
u.a. http://de.wikipedia.org/wiki/Ketogene_Di%C3%A4t

**) metabolisch
Beschäftigt man sich mit Diäten, kommt man an zwei Wörtern nicht mehr vorbei: Metabolic Balance. Was wie ein Fachausdruck aus der Medizinvorlesung klingt, ist in Wirklichkeit der Name einer Diät, die sprichwörtlich in aller Munde ist. Metabolic steht für Stoffwechsel, Balance heißt übersetzt Gleichgewicht: Den Stoffwechsel ins Gleichgewicht zu bringen ist das erklärte Ziel des Diät-Programms
http://www.daskochrezept.de/metabolic-balance/

***) LOGI (LOw Glycemic and Insulinemic Diet)
Die moderne Ernährungsweise zur Prävention und Therapie von Übergewicht, Metabolischem Syndrom und Typ-2-Diabetes.
Die LOGI-Methode stellt ein zu den etablierten Regeln alternatives, aber wissenschaftlich abgesichertes Ernährungskonzept dar und ist insbesondere für übergewichtige Menschen mit Bauchfettansatz und den damit zusammenhängenden Stoffwechselstörungen empfehlenswert.
LOGI (LOw Glycemic and Insulinemic Diet) bessert im Gegensatz zu fettreduzierten, kohlenhydratbetonten Kostformen die Stoffwechselsituation selbst ohne eine Gewichtsreduktion. Dennoch nehmen die meisten Übergewichtigen, die sich auf LOGI einlassen, ab. Dies liegt daran, dass es ihnen durch die hohe Sättigungswirkung und die lang anhaltenden Sattheit – bei gleichzeitiger niedriger Energiedichte – leicht fällt, am Ende eines Tages eine negative Energiebilanz zu erzielen, d.h. weniger Kalorien zuzuführen als zu verbrauchen.
http://www.logi-methode.de/

 


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