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<<sammlung am kulturpunkt>>
Felix Kalmar: Malerei, Grafik, Fotografie

felix.kalmar@chello.at;  kalm2@a1.net;
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Fazit
Kalmar oder Das Mythisch-Parodische-Dada: Seine historische Positionierung (Strichcodes) sowie sein kontextuelles und konzeptuelles Dadadenken werden im gezielt vorgetragenen figurativen Banalen der Oberfläche; weisen jedoch versteckt parodisch auf den Bildraum des Unsichtbaren des Projektes hin.

Textquelle:

W+B Agentur-Presseaussendung November 2003 sowie im Internet-Journal www.kultur-punkt.ch << Die Zukunft global entschlüsseln, im Verstehen lokaler Vergangenheit >> Ereignisbesprechung <> Zeichnungen, Filzstift s/w, A3 + Passepartout 65x46 cm, à EUR 600.- Fotografien, s/w, A3 + Passepartout 65x46 cm, à EUR 400.- Malerei, Öl, Gouache, Acryl, 65x46 cm, à EUR 3,600.- Wien; 2002-2003. www.kultur-punkt.ch In seiner nunmehr dreissigjährigen Aktivität als bildender Künstler hat Felix Kalmar mit Vehemenz und Wahrhaftigkeit seinen ganz persönlichen Stil gefunden. Dabei hat er mit seiner kalkulierten Rückwendung in die Geschichtlichkeit der menschgemachten Natur geradezu reflexiv und gleichsam wie in einem Spiegel uns ge- und betroffen gemacht. So zwingen seine Arbeiten in diesem Parkprojekt sozusagen hineinzuwandern und labyrinthisch, jedoch gelassen und beinahe heiter zugleich darin zu verweilen, ja sogar zu verschwinden. Genau hier wird im gezielt vorgetragenen figurativen Banalen der Oberfläche diese durch das Sicheinlassen in den Bildraum das Unsichtbare des Projektes deutlich. „Die Zukunft entschlüsseln, im Verstehen der Vergangenheit“ hat Kalmar 1999 zu dem Rezensenten bereits in einem Gespräch zu seinem Schaffen bereits ausgesprochen, was hier im Parkprojekt wiederkehrend konsequent und kompetent vorgetragen wird. Die Wiener Schlossgartengestaltung an den Beispielen Schönbrunn und dem Unteren Belvedere bilden den Ausgangspunkt für seine Gestaltungswanderungen, die diesmal einen Zeitraum von einem Viertel Jahrtausend zum ästhetischen Diskurs mit der Welt umfassen: Logos versus Chaos, nennt Kalmar seine Sichtweise und erzählt von seiner Begegnung mit und in diesen Gärten: „Die Gartenzonen zeigen an wolkenlosen Tagen, die genauen Abstimmungen der verschiedenen Bäume und Sträucher einer Komposition...“ Alles dieses lädt aus seiner Sicht nicht nur zum Nachdenken sondern mehr noch zum Diskurs und zur Erkenntnis unseres Selbsts ein. Und „aus dem Nichts / den Schatten und dem Etwas / den Gartenelementen, bricht eine Magie hervor...die der Flaneur geniesst“ und wir mit Felix Kalmar, einem bemerkenswerten Zeitgefährten und Künstler. 07 w.p.
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