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W+B Agentur-Presseaussendung Januar 2008
Ereignisbesprechung
<< Zentrum Paul Klee, Bern - Ausstellung- Rahmenprogramm : Genesis – Die Kunst der Schöpfung , 26.1.2008 – 27.4.2008 >>
Monument im Fruchtland 3, CH-3000 Bern 31, Tel. +41 (0)31 359 01 01, Fax +41 (0)31 359 01 02,
www.zpk.org ;  www.creaviva.org ;  kontakt@zpk.org;

IV DAS DISKURSIVE RAHMENPROGRAMM

GESPRÄCHSLABOR
Die Fragen, die Kunst und Wissenschaft
aufwerfen, gehören zu den wesentlichen Fragen unserer Gesellschaft. Kunst und
Wissenschaft bedienen sich in diesem Dialog ganz unterschiedlicher Sprachen. Wenn
Wissenschaft und Kunst im Rahmen einer Ausstellung wie Genesis – Die Kunst der
Schöpfung aufeinander treffen, darf damit gerechnet werden, dass die Besucherinnen
und Besucher mit andern Fragen konfrontiert werden als mit denjenigen, die sie vom
Besuch klassischer Kunstausstellungen her kennen. Sachverständige aus den Bereichen
Kunst und Biowissenschaften unterhalten sich am runden Tisch in der Ausstellung
zu zweit und mit den interessierten Besucherinnen und Besuchern über das ganze
Spektrum der Fragen, welche die Ausstellung aufwirft. Die Fachleute freuen sich auf
alle Fragen, insbesondere auch auf diejenigen von Gästen ohne Vorkenntnisse. Die
Diskussion im kleinen Kreis soll zeigen, dass unerwartete Fragen ebenso inspirierend
sein können wie kompetente Antworten. Die Namen der Fachleute, die im Rahmen
des Gesprächs-Labors diskutieren, werden auf der Website www.zpk.org und in der
Monatsagenda des Zentrum Paul Klee publiziert.


FRONTAL-DISKURSIV - Vom Urknall zum Homo Sapiens
Naturwissenschaftlich-transdisziplinäre Begleitung, Führungen; Literarische Lesungen
Vortragsreihe:
In Zusammenarbeit mit der Stiftung Science et Cité.
Die Ausstellung bleibt vom 11.3. bis 16.3.2008 ausnahmsweise bis 19 Uhr geöffnet.

Wissenschafter interpretieren die Schöpfungsgeschichte. Der Fokus richtet sich auf
gesellschaftlich relevante Fragestellungen der heutigen Forschung, die Kontroversen
auslösen und von verschiedenen Seiten beleuchtet werden.
Moderation: Daniel Bremer, M.A. Lehrbeauftragter für Philosophie und Ethik, Zürich
Di 11.3. 18.30 Uhr Es werde Licht «Im Anfang was war?» – Das Weltbild der
modernen Kosmologie mit Prof. Hanns Ruder, Astrophysiker, Uni Tübingen
Mit anschliessendem Konzert «HUGO hat Töne».
Mi 12.3. 19 Uhr Es werde eine Feste zwischen den Wassern Die Erde in der
Unendlichkeit mit Claude Nicollier, Astrophysiker und Astronaut
Do 13.3. 19 Uhr Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Orte
Wem gehört das Wasser? mit Prof. René Schwarzenbach, Umweltchemiker, ETHZ
Fr 14.3. 19 Uhr Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag
und Nacht Die Sterne – Mythos und Wissenschaft mit Prof. Bruno Binggeli, Astronom
und Buchautor, Uni Basel
Sa 15.3. 16 Uhr Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen
fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels Über die Reproduzierbarkeit
des Lebendigen mit Dr. theol. Andrea Arz de Falco, Ethikerin, Bundesamt für
Gesundheit, Dr. theol. Ruth Baumann-Hölzle, Medizinethikerin, Leiterin Dialog-
Ethik, Prof. Alois Gratwohl, Hämatologe, Unispital Basel, Dr. Marisa Jaconi und Dr.
Anis Feki, Stammzellenforschungs-Gruppe, Unispital Genf
So 16.3. 11 Uhr Die Erde bringe hervor lebendiges Getier, ein jedes nach seiner
Art: Vieh, Gewürm und Tiere des Feldes; Lasset uns Menschen machen, ein
Bild das uns gleich sei, die da herrschen Die Frage nach dem Ursprung und der
Abstammung der Lebewesen mit Prof. Michael O. Hottiger, Veterinärmediziner und
Molekularbiologe, Uni Zürich, Dr. Eduard Kaeser, Physiker und Publizist, Prof. Ernst
Axel Knauf, Theologe, Uni Bern, Prof. Paul Schmid-Hempel, Evolutionsbiologe ETHZ

Fächerübergreifende Führungen und literarische Lesungen
Fachpersonen aus den verschiedensten Wissensgebieten führen durch die
Ausstellung und beleuchten diese aus der Perspektive ihrer eigenen Disziplin.
Die Vorleserin Michaela Wendt leiht Göttern und Dämonen aus
alten Schriften und neuer Literatur ihre Stimme und fördert Erstaunliches zutage.


MUSIK - Mit Solisten und Ensembles
Auditorium Martha Müller
Zuerst der leuchtende Blitz Ensemble Paul Klee
Do 24.1. 19.30 Uhr Der schwarze Blitz mit Hans Peter Blockwitz, Tenor
Mit Gregorianischen Gesängen und Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz
Schubert, Eugène Ysaye, Galina Ustwolskaja und Hugo Wolf.
So 16.3. 17 Uhr Bunter Blitz mit Jürg Wyttenbach, Klavier und Komposition
Mit Werken von Mani Matter, Jürg Wyttenbach und Ludwig van Beethoven.
So 13.4. 17 Uhr Blitz und Rauch mit Roman Signer, Installation und Live-
Performance Mit Werken von Luciano Berio, Helmut Lachenmann, Peter Eötvös,
Béla Bartók, Bruno Mantovani und Lesungen «über Kugelblitze».
Musik Di 11.3. 20 Uhr Auditorium Martha Müller
HUGO hat Töne Genetische Information als Partitur gelesen:
Daniel Schümperli (Molekularbiologe), Klarinette, Lukas Frey (Geograf),
Kontrabass, Rudolf von Steiger (Weltraumphysiker), Computer
Um den Kunsthandwerkcharakter der DNA sinnlich erfahrbar zu machen, werden mit
dem Projekt HUGO hat Töne Sequenzen der DNA mit Computerprogrammen in eine
musikalische Form umgesetzt.
Musik jeweils Sa 12–16 Uhr Hügel Nord/Personenlift
Üb-Labor In einem Üb-Labor gewähren Berufsmusikerinnen und
Berufsmusiker sowie Musikstudierende Einblick in den Prozess des «Übens», das heisst
in die fortschreitende Auseinandersetzung mit einem musikalischen Werk – von der
ersten Begegnung bis zu dessen Konzert reifer Darbietung.
Musik So 20.1. 19.30 Uhr Auditorium Martha Müller
Fred Frith: Trouble with Traffic. A solo improvisation
Der britische Komponist, Improvisator (Gitarre, Violine, Bassgitarre, Third-Bridge-
Gitarre, Stimme), Hochschullehrer und Kleekenner gibt zusammen mit der Tanz-
Kompanie Dou das Pre-Opening zu Genesis – Die Kunst der Schöpfung.

TANZ - Mit Solisten und Kompanien
Auditorium Martha Müller
Sa 19.1. 20 Uhr; So 20.1. 18 Uhr Forum
(20.1. mit Konzert Fred Frith; 19.30 Uhr,)
Driften Ein Tanzsolo inspiriert durch Fred Frith. Kompanie dou:
Regina Buchli, Idee, Choreografie, Tanz; Sandro Azzati, Medien, Bühne; Bert
De Raeymaecker, Lichtdesign; Marianne Gautschi, Kostüme; Lilly Friedrich,
Schauspiel Das Tanzsolo der Kompanie dou entstand aus Paul Klees Gedanken über
den Anfang und Fred Frith’s Musik Clearing.
Tanz Do 21.2. 20 Uhr Premiere; Sa 23.2. 20 Uhr; So 24.2. 18 Uhr Forum
G.E.N.E.S.I.S. Misato Inoue und Félix Duméril Projects: Misato
Inoue, Nina Stadler, Hideto Heshiki, Félix Duméril, Tanz; Misato Inoue, Félix
Duméril, Idee, Konzept, Choreografie; Pierre Favre, Musik, Komposition
Erster Tag: Dunkel. Zweiter Tag: Neugier. Dritter Tag: Kommunikation und Codes
werden sichtbar. Vierter Tag: Spieltrieb und 4/4 Herzschlagrhythmus. Fünfter Tag:
Das Chaos nimmt überhand. Sechster Tag: Umkehr Richtung Unschuld. Siebter Tag:
Macht uns die «Condition Humaine» alle zugleich zu Schöpfern und Geschöpfen, zu
Choreografen und zu Tänzern? Félix Duméril und Misato Inoue lassen sich von der
Ausstellung Genesis – Die Kunst der Schöpfung zu ihrer eigenen Kreation hinreissen.
Tanz Sa 16.2., So 16.3. jeweils 14–17 Uhr Ausstellung
Die Kunst der Langsamkeit Mit gezielten Übungen
führt die Tänzerin und Tanzpädagogin Susanne Daeppen die Teilnehmenden zur
langsamen Werkbetrachtung. Eine ungewohnte Art, sich Kunstwerken zu nähern
– seien es Werke von Paul Klee oder, wie im Fall von Genesis – Die Kunst der
Schöpfung, Arbeiten im Schnittstellenbereich von Kunst und Wissenschaft.


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