Onlinejournal    Kultur . >        < Suchen  > > >   Finden  >

 

 

W+B Agentur-Presseaussendung Januar 2008
Ereignisbesprechung
<< Zentrum Paul Klee, Bern - Ausstellung -Kindermuseum Creaviva: Genesis – Die Kunst der Schöpfung , 26.1.2008 – 27.4.2008 >>
Monument im Fruchtland 3, CH-3000 Bern 31, Tel. +41 (0)31 359 01 01, Fax +41 (0)31 359 01 02,
www.zpk.org ;  www.creaviva.org ;  kontakt@zpk.org;

III - KINDERMUSEUM CREAVIVA
Basisgedanken
Paul Klee hat sich intensiv mit der Schöpfungsthematik auseinandergesetzt, und dies
in Wort und Bild. Er verglich die Entstehung eines Kunstwerks immer wieder mit
dem Werden und Vergehen in der Natur. In seinem Aufsatz Wege des Naturstudiums
(1923) zeigt er auf, dass sich die menschliche Wahrnehmung stets weiter entwickelt
hat und dabei immer analytischer geworden ist. Die Wissenschaft hat, dank
technischer Errungenschaften wie dem Mikroskop, dem Menschen Einblick in bislang
unsichtbare Dimensionen ermöglicht. Paul Klee war der Ansicht, dass es insbesondere
die Aufgabe des Künstlers sei, neue naturwissenschaftliche Erkenntnisse zu nutzen,
um im schöpferischen Prozess wieder etwas Ganzes – ein neues Ganzes – eine neue
Welt – zu erschaffen.

III-1 DIE KUNST DER SCHÖPFUNG - IM WERDEN : DER WERKPROZESS
Während der Dauer der Ausstellung Genesis – Die Kunst der Schöpfung spielen
Arbeitsinstrumente wie das Mikroskop oder das Teleskop denn auch in den
Workshops des Kindermuseum Creaviva eine zentrale Rolle. Zuerst werden mit diesen
oder ähnlichen technischen und wissenschaftlichen Hilfsmitteln neue Einsichten
gewonnen, dann werden Eindrücke diskutiert und Ideen entwickelt und schliesslich
wird, individuell, ein neues Ganzes gestaltet: mit Farben und Formen. Der Prozess,
den die Teilnehmenden dabei durchlaufen, ist dem Schöpfungsprozess, wie ihn Paul
Klee erfuhr, durchaus vergleichbar.
Die Workshops werden in Zusammenarbeit mit Studierenden der Biologie, Zoologie
und Medizin der Universität Bern für Schulklassen angeboten und durchgeführt.
Für eine Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Programmangebot, Dauer
und Anmeldemodalitäten finden Sie unter www.creaviva.org oder in unserem

Kursprogramm.
Offenes Atelier täglich 10*, 12, 14, 16 Uhr, jeweils 1 Stunde Kindermuseum Creaviva
*Sa und So sowie während der Schulferien der Stadt Bern
Chaos in Farbe, Form und Spiel Januar
Vom Strukturenzauber Februar Labor März
Science Fiction April
Kunst erleben, erforschen und umsetzen – spontan und ohne Voranmeldung.
Kinderforum 9.30–12 Uhr 6x Samstags Kindermuseum Creaviva
Die Kunst der Schöpfung I Oktober 07 – Januar 08
Wie und wo arbeitet ein Künstler? Wie entsteht ein Bild? Welche Hilfsmittel
verwendet der Künstler und welche Techniken wendet er an? Wie sieht der
künstlerische Schöpfungsprozess aus? Diese und weitere Fragen im Zusammenhang
mit dem Entstehen eines Kunstwerks werden eingehend behandelt und gestalterisch
bearbeitet.

III-2 DIE KUNST DER SCHÖPFUNG - IM WERDEN : SCHÖPFUNG UND BIOLOGIE
Februar – April 2008
Im zweiten Teil der Auseinandersetzung mit dem Thema Schöpfung wird eine Brücke
zur Biologie geschlagen.
Radio-Features Kindermuseum Creaviva
Sendezeit: 20.1. Im Anfang war das Wort: Aber welches?; 24.2. Spiralnebel,
Sternhaufen, Galaxien – flanieren auf der Milchstrasse; 23.3. Sphärenmusik: Am
Anfang war der Klang, jeweils 9–10 Uhr auf RaBe 95,6 MHz, Wiederholung jeweils
am folgenden Di 16–17 Uhr und bei Radio Freiburg 90,2 MHz jeweils am folgenden
Mo 19–20 h nach Erstausstrahlung

SCHÖPFUNG UND BIOLOGIE
In Zusammenarbeit mit dem Kindermuseum Creaviva sowie Kindern und Jugendlichen
produziert radio hörmal drei Features zu Themen, die sich mit der Frage nach dem
Ursprung und dem Werden der Welt auseinandersetzen. Die Kinder und Jugendlichen,
die am Feature-Projekt mitwirken, haben Gelegenheit, mit Astrophysikern, Theologen,
Biologen, Musikern und Schriftstellern zu sprechen. Sie werden Orte wie die
Sternwarte Zimmerwald oder das Keltenhaus Sumiswald besuchen und ihre Eindrücke
im Kindermuseum Creaviva und im Zentrum Paul Klee mit den Projektleiterinnen
Eva Egli und Christine Wyss sowie den Mitarbeitenden des Kindermuseum Creaviva
gemeinsam umsetzen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA
Interaktive Stationen im Kunstlabor 26.1.–27.4.
Im Anfang was war? Die aktuellen Stationen wurden gezielt
für ein junges Publikum konzipiert und realisiert. Deshalb stehen der spielerische und
experimentelle Umgang mit der komplexen Ausstellungsthematik im Vordergrund.
Station 1: Wachsende Zelle, Station 2: Entwerfen/Verwerfen, Station 3: Genesis – Ein
Hörspielprojekt, Station 4: Kurzfilme, Station 5: Die Herzkammer (Kubus), Station
6: Bakterienlabor. Ergänzt werden diese sechs Stationen durch Abhörstationen,
die musikalische Werke zur Schöpfungsgeschichte wiedergeben, sowie durch eine
Bibliothek mit Lektüre zur Schöpfungsthematik. Das Konzept für die interaktiven
Stationen zur aktuellen Ausstellung wurde vom Kindermuseum Creaviva erstmals mit
Studierenden der Hochschule der Künste Bern gemeinsam entwickelt.


Um diesen Artikel zu drucken markieren Sie ihn bitte mit gedrückter Maustaste und kopieren ihn in Ihr
Textverarbeitungsprogramm z.B. Word. !

Copyright © 1999 - 2014[kultur-punkt.ch]. Alle Rechte vorbehalten.

.