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Online-Publikation: April 2008 im Internet-Journal <<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Adrian Frutiger: Nachdenken über Zeichen und Schrift >>
248 Seiten / Über 200 Fotos und Zeichnungen, gebunden, ISBN: 978-3-258-06811-4, CHF: 66.00 / EUR: 39.90 (D)
Haupt Verlag AG, Bern 2008; www.haupt.ch;  info@haupt.ch;

Inhalt
Wer sich in Paris in der Metro oder im Flughafen Charles-de-Gaulle orientieren will, folgt seinem Beschriftungssystem. Wer durch die Schweiz fährt, liest an allen Autobahnen seine Schrift. Wer nach einer klaren, eleganten und modernen Schrift sucht, wählt oft seine «Univers»: Adrian Frutiger, der große Schriftgestalter unserer Zeit, prägt unseren Alltag, ohne dass es uns bewusst ist.
In diesem Buch macht sich Adrian Frutiger auf die Suche nach den Ursprüngen von Zeichen und Schrift. Er geht der Entwicklung der Schrift nach, von den ersten Spuren in Höhlen und auf Tonplatten bis zur mittelalterlichen Kalligrafie, von der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern bis zum Entstehen der modernen serifenlosen Schriften wie der «Univers», der «Helvetica», der «Gill Sans» und der «Frutiger». Er zeigt auf, wie große Schriftgestalter des 20. Jahrhunderts diese Entwicklungen geprägt und ihn selbst und sein Schaffen beeinflusst und begleitet haben: Emil Ruder, Rudolf Hostettler, Herman Zapf und seine beiden Lehrer Walter Käch und Alfred Willimann. Durch das Buch führt wie ein roter Faden die Hand, jenes Instrument, dem die Menschen ihre Entwicklung verdanken. Ihnen, den Händen, widmet Adrian Frutiger den zweiten Teil seines Buches, es ist das Bekenntnis eines Kunsthandwerkers, der die vielen Jahre seines Berufslebens stets im Bewusstsein seiner beiden Hände gearbeitet hat.

Fazit
Der Schrift- und Grafikgestalter und Kunsthandwerker Adrian Frutiger, der selbst eine neue "Frutiger" Schrift entwickelt erzählt und zeigt den Interessierten wie sich von Zeichen in Höhlen, auf  Ton, Häuten und Papier und aktuell bis zum PC vorhandenen Schriften wie Univers und Helvetica entwickelt hat - zugleich ein überzeugendes der Schrift nachsinnendes Lebenswerk.


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