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Online-Publikation: Juni 2013 im Internet-Journal <<kultur-punkt>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< August Macke und die Schweiz . Hrsg. Kunstmuseum Thun, August Macke Haus Bonn, Texte von Klara Drenker-Nagels, Ina Ewers-Schultz, Andreas Gabelmann, Ursula Heiderich, Helen Hirsch, Marianne Keller Tschirren, Gestaltung von Arndt und Seelig Kommunikationsdesign, Bielefeld. Deutsch/Englisch >>
Ausstellungen: Kunstmuseum Thun 26.5.–1.9.2013 | August Macke Haus, Bonn 10.10.2013–19.1.2014
Katalogbuch: 192 Seiten, 213 Abb.; 23,00 x 30,00 cm; gebunden mit Schutzumschlag; ISBN 978-3-7757-3542-1 ; € 39,80
Hatje Cantz Verlag, Ostfildern; www.hatjecantz.dem.gatermann@hatjecantz.de http://www.kunstmuseumthun.ch http://www.august-macke-haus.de

Inhalt
August Mackes Gesamtwerk zählt zu den herausragenden Leistungen der frühen Moderne in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Publikation steht der Aufenthalt des jungen Expressionisten im Haus Rosengarten am Thunersee vom Oktober 1913 bis Juni 1914. Hier entwickelte August Macke (1887–1914) seine ganz eigene Malweise, wie der Band anhand zahlreicher Skizzen in unterschiedlichsten Zeichentechniken, Studien sowie Ölgemälden demonstriert.
Außerdem wird erstmals Mackes besondere Beziehung zur Schweiz beleuchtet.
Kleinere Exkurse bilden die Tunisreise von August Macke, Paul Klee und Louis Moilliet im April 1914, die gemeinsam am Thunersee geplant und von dort aus unternommen wurde, sowie der künstlerischer Einfluss von Macke auf den Künstlerfreund Louis Moilliet. Desweiteren wird die Thuner Landschaft als Topos der Moderne thematisiert.

Der Protagonist
August Robert Ludwig Macke
(* 3. Januar 1887 in Meschede, Hochsauerland; † 26. September 1914 bei Perthes-lès-Hurlus, Champagne) war einer der bekanntesten deutschen Maler des Expressionismus.
Er beteiligte sich an den beiden Ausstellungen des Blauen Reiters.
In rund zehn Jahren schuf Macke ein Werk, das sich unter dem Einfluss der vielfältigen Kunstströmungen der Zeit zunächst stilistisch rasch wandelte. Der persönliche Stil, zu dem er schließlich fand, und der heute als typisch für Macke empfunden wird, ist geprägt durch die Beschäftigung mit der Wirkung des Lichts und durch die Verwendung reiner, leuchtender, harmonierender Farben. Die Gemälde wirken heiter und leicht, alles Tragische ist ihnen fremd. „Seine Bilder befriedigen die Sehnsucht nach positiven Bildern einer intakten Welt, dem Gleichklang des Menschen mit den Dingen, die ihn umgeben.
http://de.wikipedia.org/wiki/August_Macke

Fazit
Zwischen Kandern, Thun und Tunis hat der Maler August Macke, zusammen mit Paul Klee und Louis Moilliet diesen ganz besonderen expressiv-impressiven Stil entfaltet, der uns bis heute in seiner imaginativ-magischen Art in den Bann zieht und um so tragischer ist der frühe, kriegsverursachte Tod von Macke, gleich zu Beginn des ersten Weltkrieges. Es ist das Leuchten der Farben, die die geometrisch orientierten Flächen seiner Figuren im Urbanen wie im Landschaftlichen bestimmen. Ein unvergesslicher lebenszugewandter Meister, der vom "Meister aus Deutschland (1)" zu früh dahingerafft wurde. m+w.p13-6

(1) Der Tod ist ein Meister aus Deutschland steht für einen wiederkehrenden Vers in dem Gedicht Todesfuge von Paul Celan
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Tod_ist_ein_Meister_aus_Deutschland


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