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W+B Agentur-Presseaussendung Januar 2008 sowie im Internet-Journal www.kultur-punkt.ch
Buchbesprechung
<<Uexküll, Jakob von »Das sind wir unsern Kindern schuldig«>>
148 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag, ISBN: 978-3-434-50611-9, EUR 16,91
EVA Europäische Verlagsanstalt, Hamburg, 2007; http://www.europaeische-verlagsanstalt.de

Inhalt
In »Das sind wir unsern Kindern schuldig« legt Jakob von Uexküll die Grundlagen seines Denkens und aktiven Handelns dar. Dabei geht er von einer für ihn unumstößlichen Erkenntnis aus, für die er unermüdlich kämpft: Dem ökonomischen Wachstum sind natürliche Grenzen gesetzt. Wir können die endliche Welt nicht endlos ausbeuten, ohne die Grundlagen unserer Zukunft selbst zu zerstören.
Durch seine eigene Tätigkeit als Stifter, Vordenker und Initiator möchte Jakob von Uexküll einen globalen Wandel befördern, der vor allem fair und nachhaltig ist. Auf der Basis gemeinsamer Wertevorstellungen sucht er – über Ländergrenzen hinweg – Kommunikations- und Kooperationspartner in allen Bereichen der Gesellschaft.

Der Autor
Jakob von Uexküll, geboren 1944 in Uppsala, studierte Philosophie, Politik und Ökonomie in Oxford. 1980 gründete er die Right Livelihood Foundation und stiftete den als »Alternativen Nobelpreis« bekannten Right Livelihood Award, der humanitäre Projekte auf dem Weg zu einer besseren Welt fördern möchte. Er ist der Initiator des World Future Council. Am 10. November 2006 wurde er in Vaduz (Liechtenstein) mit dem Großen Bindingpreis ausgezeichnet.

Fazit
Das Sachbuch des Jakob von Uexküll »Das sind wir unsern Kindern schuldig» rüttelt zur aktuellen quoten-bringenden Kampagne der globalen Festtagsredner und PolitikerInnen auf seine eigene Weise auf, indem er dazu im Interview mit dem "stern" ernstzunehmend und glaubwürdig feststellt: "Ich glaube, die meisten Menschen wollen nicht auf Kosten ihrer Kinder und Enkel leben. Das ist ein universaler Wert aller menschlichen Gemeinschaften. Jetzt müssen wir auf diesen globalen Notstand reagieren."
Jakob von Uexküll spricht uns als Weltbürger an, da wir so und so global konsumieren und medial verknüpft sind. Denn wir haben nur eine Menschheitsgeschichte, sollten sie anders als die vorgenannten offiziellen Textdrescher und Papiertiger und nur eine Genstruktur, abgesehen von ein paar % Individualität. Stimmig ist auch dass Spiritualität und Wirtschaft untrennbar verbunden sind, auch dann, wenn es die ewig Gestrigen und Raubtierkapitalisten das im Ansatz zu denken vermeiden, nämlich den "Realistischen Naturgesetzlichen Fortschritt".


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