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Dieterich Buxtehude (1637-1707) ist ein „Ein fürtrefflicher Organist und Componist zu Lübeck“- Ausstellung: St. Annen-Museum 6. Mai bis 26. August 2007
www.museen.luebeck.de;  www.buxtehude2007.de; www.luebeck.de; holger.pils@luebeck.de
Ausstellung:
Wissenschaftliche Konzeption: PD Dr. Dorothea Schröder
Kuratoren: Dr. Hildegard Vogeler (St. Annen-Museum), Arndt Schnoor (Bibliothek der Hansestadt Lübeck)
Gestaltung: Prof. Michael Goden
Kulturpartner: NDR Kultur. Das Projekt „Lübeck feiert Buxtehude“ steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler. Es wird gefördert
durch: Possehl-Stiftung, Lübeck, Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Von-Keller-Stiftung, Lübeck,
Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung.
Publikation: Zur Ausstellung erscheint ein reich illustriertes Begleitbuch mit Beiträgen namhafter Wissenschaftler, Historiker und
Buxtehude-Interpreten: „Ein fürtrefflicher Organist und Componist zu Lübeck“: Dieterich Buxtehude (1637-1707), hrsg. im Auftrag des Museums für
Kunst und Kulturgeschichte (die Lübecker Museen) und der Bibliothek der Hansestadt Lübeck von Dorothea Schröder, Verlag Dräger Druck 2007. ISBN 978-3-937900-03-2. 160 Seiten. 24 Euro. verlag@draeger.de;  www.draeger.de

Zur Ausstellung
Die Lübecker Museen und die Stadtbibliothek Lübeck beteiligen sich am Buxtehude-Festjahr 2007 mit der ersten großen Ausstellung über Dieterich
Buxtehude aus Anlass seines 300. Todestages. „’Ein fürtrefflicher Organist und Componist zu Lübeck’: Dieterich Buxtehude (1637-1707)“ ist der Titel
der Schau, die den Künstler im Umfeld des Musik- und Kulturlebens seiner Zeit zeigt und so zugleich auf sinnliche Art in seine barocke Lebenswelt
einführt.

Die Ausstellung umfasst bedeutende Musikhandschriften, die zum Teil noch nie in Deutschland zu sehen waren, persönliche Dokumente und Briefe
Buxtehudes, zahlreiche originale Musikinstrumente, Bildzeugnisse, historische Fotografien und viele Exponate, die das städtische Leben und die
Musikpflege in Lübeck vor 300 Jahren lebendig werden lassen. Die erstmalig in dieser Fülle zusammengetragenen Exponate fügen sich zu einem Mosaik,
das das bislang recht unvollständige Buxtehude-Bild entscheidend ergänzt.

Leihgaben aus Dänemark und Schweden illustrieren die Jugendzeit Buxtehudes in Helsingör, wo sein Vater als Organist tätig war, und Helsingborg, der
ersten Wirkungsstätte des jungen Organisten. 1668 zum Organisten der Lübecker Marienkirche ernannt, prägte Buxtehude fast vier Jahrzehnte lang
das Musikleben der Hansestadt. Seine Orgel- und Kirchenmusik bildet einen Schwerpunkt der Ausstellung: Neben dem "Lübecker Kantatenband" werden
Manuskripte aus der Düben-Sammlung (Uppsala) und anderen deutschen und europäischen Bibliotheken gezeigt – zusammen mit zeitgenössischen
Instrumenten, von denen einige nachweislich bei Buxtehudes Aufführungen eingesetzt wurden. Wie Buxtehude, unterstützt von bürgerlichen Mäzenen,
einzigartige musikalische Ereignisse realisierte, zeigt das Beispiel der "Abendmusiken" von 1705, für die Johann Sebastian Bach zu Fuß von Arnstadt
nach Lübeck kam.

Ausgewählte Werke aus allen Bereichen seines Schaffens machen nicht nur mit Buxtehudes individuellem Stil bekannt, sondern verdeutlichen auch
seine Stellung in internationalen Netzwerken von Musikern, Orgelbauern und Literaten. Die Ausstellung beantwortet auch die Frage, wie ein Komponist
im 17. Jahrhunderts lebte. Um einen Eindruck von Buxtehudes Umwelt und Arbeitsbedingungen zu vermitteln, werden Aspekte der Stadt- und
Sozialgeschichte einbezogen, und auch das Privatleben kommt nicht zu kurz: In Dokumenten zur Familie, zu Freunden, Kollegen, Schülern und
Besuchern wie Georg Friedrich Händel oder Arp Schnitger begegnet man dem Menschen Buxtehude, der nicht nur als genialer Komponist und Virtuose,
sondern auch als integrer, trotz seiner Berühmtheit stets bescheidener Mann große Hochachtung genoss.

Da sein Wohnhaus nicht erhalten geblieben ist, bieten sich die einzigartigen historischen Räume im Obergeschoss des St. Annen-Museums an, um
einen Eindruck von Buxtehudes Lebenswelt zu vermitteln: Atmosphärische Rauminszenierungen ermöglichen einen Blick in das „Arbeitszimmer
Buxtehudes“ oder das „Buxtehudische Frauenzimmer“.

An mehreren Hörstationen sind ausgewählte Werke Buxtehudes und seiner Zeitgenossen zu hören.

Begleitprogramm:
Während der Ausstellung finden im Remter des St. Annen-Museums Sonderkonzerte statt:

14. Juni 2007, 18 Uhr: Hamburger Ratsmusik, Leitung: Simone Eckert
1. Juli 2007, 17 Uhr: Hassler-Consort, Leitung: Franz Raml
19. Juli 2007, 19.30 Uhr: an Weinhold, Cembalo
2. August 2007, 19 Uhr: Mirco Oldigs, Gitarre

Führungen:
Im Rahmen des „Museumsabends bis 22 Uhr“ am 10. und 17. Mai 2007 um jeweils 18 Uhr. Das Museum ist an diesen Donnerstagen durchgehend von
10 bis 22 Uhr geöffnet. Es fällt nur der reguläre Museumseintritt an, die teilnahme an der Führung ist kostenlos.

Weitere Führungen mit den Kuratoren finden am Sonntag, 3. Juni, (Arndt Schnoor) und am Sonntag, 17. Juni 2007, (Dr. Dorothea Schröder) um jeweils
11.30 Uhr statt.

St. Annen-Museum
St. Annen-Straße 15
23552 Lübeck

Museums-Hotline: 01805 92 92 00
Öffnungszeiten:
Di.-So.: 10-17 Uhr
Eintritt (einschließlich Kunsthalle St. Annen):
7,- / ermäßigt 3,50 Euro


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