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Online-Publikation:Januar 2009 im Internet-Journal <<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Windlin, Cornel; Fehlbaum, Rolf (Hrsg.) : Projekt Vitra . 2-fach preisgekrönt mit dem 2. Preis der "Stiftung Buchkunst" 2008, und unter „Schönste deutsche Bücher“ >>
1. Aufl. 2007. Korr. Nachdruck, 2008, 396 S. 992 Abb., 795 in Farbe., Schutzumschlag, ISBN: 978-3-7643-8592-7
Birkhäuser Verlag AG, Basel 2008; www.birkhauser.ch;  www.springer.com;  

Ein weiterer Preis für den Erfolgstitel Projekt Vitra: unter den „Schönsten deutschen Büchern“, die die Stiftung Buchkunst jährlich auszeichnet, wurde das Buch nun auch für den 2. Preis der „Preise der Stiftung Buchkunst 2008“ ausgewählt. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Stiftung Bücher, die „ein ausserordentlich hohes Engagement des Verlages und aller an der Herstellung Beteiligten und die in ihrer Ausstattung und Gestaltung Impulse für die moderne Buchgestaltung geben“. Seit 1984 werden jährlich drei Bücher aus den bereits prämiierten ausgewählt. Die Preise werden am 15. Oktober 2009 auf der Frankfurter Buchmesse überreicht.

Über dieses Buch
Inhaltsgliederung: Orte, Produkte, Autoren, Museum, Sammlungen, Zeichen; Chronik, Glossar
Mit reichhaltigem und unveröffentlichtem Material aus den Vitra-Archiven . Erzählt die Geschichten hinter den Möbelikonen
Der Vitra Campus in Weil am Rhein zieht jährlich 80'000 Besucher an, und noch viele mehr besuchen die wandernden Ausstellungen weltweit
Demonstriert den Balanceakt zwischen kulturellem Anspruch und wirtschaftlichem Erfolg . Mit Bildbeiträgen von Maurice Scheltens, Olivo Barbieri, Gabriele Basilico, Giovanni Chiaramonte, Paola de Pietri und Bruns/Ueberschär/Wootton.
Mit Textbeiträgen von Luis Fernández-Galiano, Deyan Sudjic, Alex Coles, Alexander von Vegesack, Mathias Remmele und Rolf Fehlbaum.

Geschrieben für:
Designer, Architekten, Innenarchitekten, Grafiker, interessierte Laien

Fazit
Aus der Beurteilung der Jury: „Materialität und Haptik des sehr gelungenen Relief-Einsatzes auf Umschlag und Einband stimmen auf die Designobjekte des Inhalts unmittelbar ein. Der Umschlag unterscheidet sich in kleinteiliger Abbildungsinszenierung zu dem rein typografischen Einband spannungsreich. Der Materialmix der unterschiedlichen Papiere für jeweils Kapitelanfang, Text und Abbildungen ist sehr gelungen und offenbart unverzüglich die Struktur des Buchkonzeptes. Ein ungewöhnlicher und kontrastierender Schriftenmix fällt ins Auge“.

kultur-punkt.ch stimmt der dieser Jury bezüglich verlegerischen Leistung inbezug auf die Realisierung der Inszenierung (Material und Ausstattung) ausgenommen der Haptik und dem selbstbeweihräuchernden Gestus des Inhalts und der Form, der in der Designszene monoman üblich herumkursiert und so diesen hochgradig ästhetischen Habitus zur Verschleierung ihrer neoliberalen Tendenzen marketing-agressiv forcierend benützt. w.p.09-1


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