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<< Stiftung Museum Schloss Moyland: Ausstellungen 2008 >>
Stiftung Museum Schloss Moyland - Sammlung van der Grinten - Joseph Beuys Archiv des Landes Nordrhein-Westfalen
Am Schloss 4, D-47551 Bedburg-Hau
Leiterin Medien- und Öffentlichkeitsarbeit: Sofia Becker
fon +49 (0) 2824 / 9510-64 fax +49 (0) 2824 / 9510-95
www.moyland.de;  becker@moyland.de;  

Ausstellungsübersicht 2008
1 Paul Schwer – "Orion" - Farbräume
2 Groninger Expressionisten
3 Margarete Meier – Retrospektive
4 Im Auge des Klangs II – The Eye of Sound II - “Moving Days”
5 Druck machen! - Drucktechniken und grafische Kunst verstehen und selber machen

Ausstellungsinhalt 1-5
1
Paul Schwer – "Orion" - Farbräume
18.05.2008 – 31.08.2008 / Eröffnung: Sa 17.05.2008
Die Ausstellung findet in Räumen des Museums Schloss Moyland, aber auch auf dem Nordturm mit einer weithin sichtbaren Lichtarbeit sowie im Park statt. Wie in einem Sternbild setzt sie die verschiedenen Orte zueinander in Beziehung. Einzelne Licht-Farbobjekte wirken dabei wie Mikroplaneten oder Raumkapseln.
Dabei thematisiert sie Malerei in einem umfassenden Sinn und zeigt neben Farbplastiken auch Lichtkästen und Tafelbilder. Die Arbeiten beziehen die Ausstellungsräume durch Transparenz und künstliche Beleuchtung mit ein. Sie werden speziell für den Ort, das Museum Schloss Moyland, mit seinen zahlreichen überraschenden architektonischen Situationen und Durchblicken entstehen.
Der Heerich-Schüler Paul Schwer, der in Düsseldorf sein Atelier hat, arbeitete bis 1993 als Kinder- und Jugendpsychiater, bevor er sich ganz der freien Kunst widmete.

2
Groninger Expressionisten
Klassische Avantgarde aus den nördlichen Niederlanden
08.06.2008 – 12.10.2008 / Eröffnung: Sa 07.06.2008
Der Expressionismus war international. Auch in den Niederlanden bildete er eine Hauptströmung der Klassischen Moderne. Neben Amsterdam und seiner Einflusssphäre bildete die Stadt Groningen ein bedeutendes Zentrum dieser Avantgardebewegung.
Die Ausstellung umfasst expressionistische Arbeiten der Künstlergruppe De Ploeg, die stilistisch und historisch eng mit Ernst Ludwig Kirchner verbunden ist, ebenso wie Arbeiten von Hendrik Nicolaas Werkman, der mit seinen poetischen, teils von der Typografie inspirierten Farbkompositionen international bekannt geworden ist, sowie einzelne Werke des bedeutenden Konstruktivisten Wobbe Alkema.
Mit dieser Ausstellung im Museum Schloss Moyland wird die Groninger Avantgarde nun erstmals in Deutschland vorgestellt.

3
Margarete Meier – Retrospektive
20.09.2008 – Januar 2009 / Eröffnung: Fr 19.09.2008
Anhand von Werken aus der Sammlung van der Grinten gibt die Ausstellung einen Überblick über das Gesamtschaffen der Malerin und Grafikerin Margarete Meier.
Meier wurde 1929 in Lage (Westfalen) geboren. Während ihres Studiums an der Evangelischen Akademie für Lehrerbildung in Bielefeld belegte sie das Wahlfach Kunsterziehung beim Campendonk-Schüler Willi Pramann. Nach einer frühen Phase, in der sie abstrakte Farbkompositionen schuf, entwickelte sie ihren eigenen, lyrischen Stil im Bereich der Landschafts- und Stillebenmalerei.
Margarete Meier war hauptberuflich jahrzehntelang als Grundschullehrerin am Niederrhein tätig. Sie gehörte zu den ersten Künstlerfreunden der Brüder van der Grinten.

4
Im Auge des Klangs II – The Eye of Sound II - “Moving Days”
09.11.2008 – Mitte Febr. 2009 / Eröffnung: Sa 08.11.2008
In Fortsetzung der Ausstellung „Im Auge des Klangs I – The Eye of Sound I“ (2007) mit Klang- und Lichtinstallationen international renommierter KünstlerInnen im Inneren des Museums Schloss Moyland fokussiert das Konzept der Ausstellung „Im Auge des Klang II – The Eye of Sound II“ mit dem Untertitel „Moving Days“ den Blick auf drei junge Künstlerinnen aus Nordrhein-Westfalen (Anja Kempe, Susanne Kutter und Tina Tonagel), die multimedial mit Klang und Licht arbeiten.
Sie werden in der Ausstellungshalle von Museum Schloss Moyland sowohl bestehende Arbeiten zeigen sowie neue, ortsbezogene Werke in Korrespondenzen zueinander entwickeln. Die gezeigten Klang-, Licht- und Videoarbeiten werden nicht isoliert nebeneinander stehen, sondern in ihrem Zusammenklang sowohl die vertretenen künstlerischen Positionen markieren und zugleich eine audiovisuelle Einheit bilden.

5
Druck machen! - Drucktechniken und grafische Kunst verstehen und selber machen
Mitte Dez. 2008 – Mitte März 2009
„Druck machen!“ ist eine museumspädagogische Wanderausstellung, deren Konzept vom Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg entwickelt wurde. Der Kern der Ausstellung wandert unverändert von Museum zu Museum: eine komplett eingerichtete „Druckwerkstatt“ und das entsprechende museumspädagogische Begleitmaterial zur Vermittlung druckgrafischer Techniken.
An jedem Ort wird um diese Druckwerkstatt eine neue Ausstellung druckgrafischer Blätter zusammengestellt. Das Museum Schloss Moyland kann dabei aus seiner reichen druckgrafischen Sammlung schöpfen.
„Druck machen!“ eröffnet neue Einblicke in den umfangreichen Bestand druckgrafischer Arbeiten im Museum Schloss Moyland und macht gleichzeitig die Besucher durch praktische Erfahrungen mit der Vielfalt druckgrafischer Techniken und der Kunst des Druckens vertraut.
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