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Naturhistorisches Museum Basel
- Archive des Lebens -
Augustinergasse 2
CH 4001 Basel
Tel +41 61 266 55 00
Fax +41 61 266 55 46

W+B Agentur-Presseaussendung Januar 2008
Buchbesprechung
<< Naturhistorische Museum Basel: Tiefsee - Einblicke in diese geheimnisvolle Welt, in einen bisher 1% erforschten Lebensraum auf unserem Planeten - Sonderausstellung bis 13. April 2008 >>

Direktor : christian.meyer@bs.ch  
Leiter der Teams: Biowisssenschaft: christian.meyer@bs.ch;  Geowissenschaft: ambros.haenggi@bs.ch;  
Präparation: basil.thuering@bs.ch;  http://www.nmb.bs.ch ;
Jeder Besucher kann die jeweilige Vernissageeinladung, Flyer mit dem Rahmenprogramm herunterladen. Hier finden Lehrkräfte Arbeitsblätter zu Sonderausstellungen.

Inhalt und Überblick
Diese Sonderausstellung 'Tiefsee' gewährt ihrem Publikum einmalige Einblicke in diese geheimnisvolle Welt, die zugleich der grösste wie auch der am schlechtesten erforschte Lebensraum auf unserem Planeten ist:
Leuchtende Fische mit enormen Zähnen und Augen, durchsichtige Tintenfische und riesige, Fleisch fressende Quallen begegnen den Besuchern ebenso wie die Tiefseegiganten Pottwal und Riesenkalmar.

Trotz Dunkelheit, eisiger Kälte und enormen Drucks ist die Tiefsee voll bizarrer Lebewesen. Die Sonderausstellung 'Tiefsee' gewährt ihrem Publikum einmalige Einblicke in diese geheimnisvolle Welt, die zugleich der grösste wie auch der am schlechtesten erforschte Lebensraum auf unserem Planeten ist: Leuchtende Fische mit enormen Zähnen und Augen, durchsichtige Tintenfische und riesige, Fleisch fressende Quallen begegnen den Besuchern ebenso wie die Tiefseegiganten Pottwal und Riesenkalmar. Ein Highlight der Ausstellung ist die virtuelle Tauchfahrt in einem elf Meter langen U-Boot. Die Ausstellung zeigt Spannendes von den Mythen der Seeungeheuer aus vergangenen Zeiten bis zur modernen Tiefseeforschung.

Die Sonderausstellung 'Tiefsee' ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Naturhistorischen Museum Basel und dem Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum, Frankfurt am Main.
Abguss der japanischen Riesenseespinne, Macrocheira kaempferi. Diese Riesenseespinne ist die grösste Krabbe und erreicht eine Spannweite von über drei Metern. © Ursula Sprecher & Tobias Sutter

Fazit zur Ausstellung:
Das Statement des Teams "Naturhistorisches Museum - Archive des Lebens" zur lebensbegleitenden Weiterbildung aller Menschen und Altersstufen ist vorbildlich und wissensbejaend avantgardistisch und weist ein zukunftszugewandtes Bewusstsein auf.
Das Highlight der Ausstellung, der virtuellen Tauchfahrt in einem elf Meter langen U-Boot in die Tiefsee entspricht auch dem neuesten Stand der Meereswissenschaft der letzte 15 Jahre, fördert Tier-Biografien in Biotopen zutage, die re- und e-volutinär zugleich sind. Zugleich wirft es die essentielle Frage nach der Gestaltungskraft, vor allem wer oder was die mutative Treibkraft dieses Lebens und ihrer Anpassungsfähigkeit ist, was hinter der Photo- und Chemo-Synthese in einem nur 1% erforschten - zugleich unwirtlichsten - Meeresraum lebensfördernd wirkt. Einfach überwältigend.


Zum Museum
Diese Sammlungen, die "Archive des Lebens“, haben ihren Ursprung im Jahr 1661 (seit 300 Jahren Forschung und Sammlung) im Amerbach’ schen Kabinett. Heute bewahrt das Museum über 7.7 Millionen Objekte auf. Aus diesen bedeutenden regionalen und internationalen Sammlungen schöpft das Museum Wissen und gibt es an die Öffentlichkeit weiter. Dies geschieht einerseits durch die Ausstellungen und den damit verbundenen Angeboten für Kinder, Jugendliche und Schulen sowie den öffentlichen Führungen und Veranstaltungen. Andererseits ermöglicht uns ein weltweites Netzwerk einen umfassenden Wissensaustausch, welcher Forschung und Vermittlung auf hohem Niveau garantiert.

Das Museum ist an verschiedenen wissenschaftlichen Forschungsprojekten von nationaler und internationaler Bedeutung beteiligt. Daraus entstehen jedes Jahr mehrere Dutzend wissenschaftliche Arbeiten. Ebenso werden viele Publikationen von auswärtigen Wissenschaftlern über Objekte aus den Sammlungen verfasst.

Das Museum ist eine Dienststelle des Kantons Basel-Stadt und ist im Ressort Kultur, welches zum Erziehungsdepartement gehört, angesiedelt. Es ist also eine gemeinwirtschaftliche, staatliche Non-Profit-Institution. In der Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Basel-Stadt ist der Kernauftrag des Museums wie folgt umschrieben: "Das Naturhistorische Museum Basel (...) erweitert, bewahrt, erforscht, dokumentiert und vermittelt die seit 1849 bestehende öffentliche Sammlung."

Das Naturhistorische Museum Basel beruft sich in seinen Handlungen auf den internationalen Kodex der Berufsethik des International Council of Museums ICOM.

Statement
zur lebensbegleitenden Weiterbildung aller Menschen und Altersstufen:
Das Naturhistorische Museum Basel steht allen Menschen offen, welche die Natur entdecken, erleben und erforschen wollen. Aus Verantwortung gegenüber unserer 300-jährigen Tradition und des internationalen Rufes, werden hier in Basel die Archive des Lebens erforscht und für zukünftige Generationen bewahrt. Das Eingebundensein in ein weltweites Netzwerk ermöglicht uns einen umfassenden Wissensaustausch, der Forschung und Vermittlung auf hohem Niveau garantiert. Aus unseren bedeutenden regionalen und internationalen Sammlungen schöpfen wir Wissen und geben es an die Öffentlichkeit weiter. Die Originalobjekte stehen dabei im Zentrum der Vermittlung. Erst wenn wir dieses Wissen an alle weitergeben, haben wir die Archive des Lebens für die Zukunft gesichert.


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