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Online-Publikation: Januar 2009 im Internet-Journal <<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Hanns Dieter Hüsch trifft Franz Hohler: Kabarettistische Meisterstücke >>
Aufgenommen im November 1996 in der Münchner Lach- und Schiessgesellschaft vom Bayerischen Rundfunk, München.
Aufnahmetechnik: Stefan Briegel
Schnitt: Gertfried Lammersdorf
Produktion: Alexia Agathos für WortArt
1 CD, ca. 75 min, ISBN 3-7857-1055-0, 14,95 EUR
WortArt, Köln 1997; www.wortart.de; www.randomhouse.de;  www.huesch.info;  www.franzhohler.ch;  

Inhalt
Meisterwerke der beiden Großmeister des literarischen Kabaretts. Ein kleinkunst-philosophischer Abend der besonderen Art. Live aus der Münchner Lach- und Schiessgesellschaft, 1996.

Inhaltstitelfolge:
Wo gehen wir hin?
Schneller gehen
Sammlerleidenschaft
Raste an dieser Quelle
Autogespräche
Die Riesen im Parkhaus
Die Geburtstagstorte
Täuschungen
Halleluja, das Kind kommt
Die Schöpfung
Das Fotoalbum
Der Berg ruft
Kirche, Klo und Kälte
Gewohnheiten
Wie die Berge in die Schweiz kamen
Gestörte Feiern
Ich möcht' ein Clown sein
Die Zwiebacktüte
E(c)ktisch
Der Dank

Autorenteam
Franz Hohler wurde 1943 in Biel im Kreisspital geboren. "Vielleicht hab ich schon bei der Geburt etwas Kulturschaffendes ausgestrahlt", sinniert er unverhohlen, denn selbiges Kreisspital wurde Jahre später zum Kulturzentrum umfunktioniert. In Olten aufgewachsen, Matur in Aarau, fünf Semester Germanistik und Romanistik in Zürich. 1965 erstes literarisch-musikalisches Soloprogramm "Pizzicato", ab dann freischaffender Kabarettist und Schriftsteller. Wohnhaft in Zürich. Franz Hohler ist ein Großmeister des kaum noch vorhandenen literarischen Kabaretts. In einem gemeinsamen Bühnenprogramm zusammen mit Sinnesgenossen Hanns Dieter Hüsch präsentiert er seinem Publikum ausgesuchte alte und neue Texte, sowie Lieder und Sketche. Wer sich die Liebe für literarische Phantasie und Poesie erhalten hat oder sie für sich entdecken möchte, liegt hier genau richtig. "Ein Kabarettistenpaar, wie füreinander geschaffen!" (Rhein Main Presse).

Hanns Dieter Hüsch
Der Großmeister des literarisch-philosophischen Kabaretts wurde 1925 in Moers geboren und wuchs zwischen Windmühlen und schwarz-weißen Kühen auf. Er wollte zunächst Opernregisseur werden und studierte deshalb in Mainz mit der rechten Hand Theaterwissenschaft, Literaturgeschichte und ein bisschen Philosophie, schrieb mit der linken Hand die ersten Gedichte und Chansons. Er lebte, mit Ausnahme eines 7-jährigen Aufenthaltes in der Schweiz, in Mainz zusammen mit seiner Frau Marianne und seiner Tochter Anna, vielen Katzen und einem Hund bis 1985. Nach dem Tode seiner Frau wechselte er den Dom und fing in Köln kein neues Leben, aber eine andere Geschichte an.

Fazit
"Hanns Dieter Hüsch trifft Franz Hohler" und so geschieht das Unfassbar-Menschlich-Tiefe auch - Abgründige - wir erkennen uns in den Figurenszenen in dieser kongenialen Begegnung " Kabarettistische Meisterstücke" beginnend mit Selbstironie und die Gewohnheitsbesessenheit von uns Menschen (vor allem bei Hüsch trefflich spitz formuliert) bis zur Galaxie vorstossend (bei Hohler zutiefst human auf den Punkt gebracht) in "Die Schöpfung" in der das Planetensystem aus einer Geschenkkiste " Zum Teufel wer hat mir das gebracht" Erbsen in den Raum hinaus kullern. Einfach, grossartig und zeitlos - diese Begegnung mit zwei Fixsternen Hohler und Hüsch am deutsch-schweizerischen Kabarettistenhimmel.


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