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W+B Agentur-Presseaussendung November 2004
<<…Diese lebendigen und mitreis(s)enden Stimmen…>>
 Hörbuchbesprechung
<<Hans Christian Andersen: Märchen>>
Vorgelesen von Fritzi Haberlandt, Christiane Paul, Nikolaus Heidelbach (& Illustration) und Devid Striesow; Regie: Angelika Schaack; Musik: Wolfgang von Henko, Henning Stoll;
3 CD Digipac / Laufzeit ca. 78 / 78 / 88 Min.; EUR 19,90
Hörcompany
, 2004, Beltz & Gelberg, Weinheim / www.hoercompany.de / Buchausgabe www.beltz.de 

2005 jährt sich der 200jährige Geburtstag von Hans Christian Andersen. Sohn eines Schuhmachers, mit Durchblick von König Friedrich gefördert absolvierte er die Universität. Andersen schrieb neben seinen weltweit bekannt gewordenen Märchen, Novellen, Dramen, Lyrik, auch Reiseberichte.

Wir hören Des Kaisers neue Kleider, Die Brautleute, Das hässliche Entlein, Die Nachtigall, Es ist ganz gewiss, Der Kragen, Das Feuerzeug, Der standhafte Zinnsoldat, Däumelinchen, Herzeleid, Die Prinzessin auf der Erbse, Die kleine Meerjungfrau, Die Stopfnadel, Der Schmetterling, Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen, Das Sparschwein, Mutter Holunder.
Gleich zu Beginn hören wir die kindhaft klare und einprägsame Stimme von Fritzi Haberlandt , Ensemblemitglied am Hamburger Thalia-Theater und erfolgreiche Filmschauspielerin.
Es folgt Nikolaus Heidelbach , mit seiner klangfarbenreiche Ausdruckskraft, die gleichermassen kongenial zu seiner auszeichnungswürdigen Bildgestaltungskraft in seinen 120 Illustrationen im gleichnamigen Buch die Hörenden mit in die Erzählwelt Andersen hineinziehen.
Danach hören wir auch eine nicht zu vergessende Stimme, die Innigkeit und Wärme ausströmt, Vibrato besitzt, von einer Doppelbegabten, die sowohl Ärztin als auch Film- und Fernseh-Schauspielerin ist: Dr. med. Christiane Paul .
Die samtige Stimme von  Devid Striesow scheint vordergründig nur zu schmeicheln, besitzt jedoch eine grosse Klaviatur und reichhaltige und zugleich klare Tonlage, die die verschiedenen Märchenfiguren vor uns unmittelbar aufbaut. Nicht nur die Sprecherinnen haben sind bereits durch verschieden Preise zu Recht gewürdigt worden. Auch Striesow , Schauspieler am Deutschen Schauspielhaus, Berlin, hat im Fernsehen im Tatort und im Film Lichter,  2003 mitgewirkt.
Angelika Schaack  kommt damit als Regisseurin der besondere Verdienst zu, gerade diese lebendigen und mitreis(s)enden Stimmen für Andersen zum 200-sten zu verknüpfen und seine Erzählkraft auf exzellente Art hörbar werden zu lassen.


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