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W+B Agentur-Presseaussendung Mai 2003
Hör-Besprechung
327<<Hörbuch: Christoph Meckel. Ich suche Glück auf leeren Strassen>>
Gedichte. Gelesen vom Autor. Essay : Lutz Seiler
1 CD
Laufzeit ca. 74 Min.; EUR 15,90,
der hörverlag
, München; 2002 / www.derhoerverlag.de

"Wer sich den Möglichkeiten des Sehens verschliesst, schwächt sich selbst" bemerkt Christoph Meckel, 68, Maler, Grafiker, Erzähler und vor allem Lyriker. Seine Stimme erzeugt einen Klangraum, mit einem Hang zu Melancholie, die der Leere der innewohnenden Thematik aussergewöhnlich nahe kommt. Nicht von ungefähr hat er dafür den Georg Trakl Preis und den Rainer Maria Rilke Preis erhalten.
Aus seinen sieben Werken in 40 Jahren spricht er gleich einem sehenden Wanderer, auch erschöpft durch die lange, beschwerliche Reise dieses Zeitraumes, von Liebe und Leiden, mythischen Figuren wie Chimären und Engeln. Meckel vermittelt Wehmut, gepaart mit unerfüllbarem Fernweh.

 


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