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W+B Agentur-Presseaussendung Mai 2003
Hör-Besprechung
325<<Hörbuch: Heinrich Böll liest. Haus ohne Hüter >>
Sprecher: Der Autor. Produktion: Westdeutscher, Bayerischer, Norddeutscher und Hessischer Rundfunk; Deutschlandradio, Deutsche Grammaphon, Radio Bremen
4 CD / 4MC Laufzeit ca. 266Min.; je EUR 25,90,
der hörverlag
, München; 2002 / www.derhoerverlag.de

Heinrich Böll 1917-87... Böööllll... Allein der Name ausgesprochen... hat bereits diesen weichen Klang, mit dem niederrheinisch - kölschen Akzent verstärkt. Böll bietet ein tief wirkendes Hörvergnügen, das ihn als Sprecher unmittelbar und für immer einnimmt – bei allen seinen öffentlichen Auftritten – insbesondere die Veranstaltungen in der VHS - Köln in den späten 70-er Jahren, bei denen er die geistigen wie physischen Grenzüberschreitungen zwischen Deutschwest zu Deutschost und Ost genial verknüpfte und einleitete.
Hier lässt er mit seiner traumwandlerischer Stimme Raum und Personenszenen der 50-er Jahre sinnlich entstehen: bringt es auf den Punkt, nie bösartig, immer von seiner schöpferischen Ironie begleitet.
Böll‘s Lesung von Haus ohne Hüter ist ein paradigmatischer Sprechgesang einer poetisch - realen Zeitgeschichte.


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