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W+B Agentur-Presseaussendung Dezember 2007
Hörbuchbesprechung
<< Raoul Schrott: Gilgamesh Epos >>
Sprecher: Josef Bierbichler, Martin Wuttke, Michael Lucke
Produktion: Bayerischer Rundfunk Raoul Schrott
3 CDs, 195 Min., 24,95 €, 43,60 SFR, 978-3-89940-743-3
Der Hörverlag, 2006; http://www.hoerverlag.de

Inhalt
Es ist das erste Großepos der Weltliteratur und handelt von Themen des Lebens schlechthin: vom Wunsch nach Unsterblichkeit, der Suche nach Ruhm, von Macht, der Auflehnung gegen die Götter, Freundschaft und Liebe. Raoul Schrott hat zusammen mit führenden Assyrologen eine wortgetreue, philologische Übersetzung angefertigt. Und daneben steht eine zweite, dichterische Fassung voll jener sprachlichen Frische und Lebendigkeit, für die Schrott bekannt ist.
Der Jahrtausende alte Text erwacht zu neuem Leben: Der Regisseur Klaus Buhlert hält die Spannung zwischen hohem Ton und salopper Rede, zwischen Pathos und Slang, zwischen Epos und Abenteuergeschichte, zwischen Gestern und Heute.

Autor
Raoul Schrott, 1964 auf einer Schiffsreise zwischen Brasilien und Europa geboren, wuchs in Tunis und Zürich auf, studierte Literatur- und Sprachwissenschaft in Norwich, Paris, Berlin und Innsbruck und war 1986-87 Sekretär Philippe Soupaults. Von 1990 bis 1993 Lektor der Germanistik am Istituto Orientale von Neapel. 1996 habilitierte er am Institut für Komparatistik in Innsbruck. Wenn er nicht auf Reisen ist, lebt er in Südfrankreich. Zuletzt erschien der Gedichtband „Tropen“ (1998). Auszeichnungen u.a.: Österreichisches Staatsstipendium (1993), Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Preis (1994), Leonce und Lena – Preis (1995), Rauriser Literaturpreis u. Hölderlin Förderpreis (1996), Berliner Literaturpreis (1996), Nominierung zum Ariston-Preis (1997).

Fazit
Das Epos „Gilgamesh“ (3 CDs) von Regisseur Klaus Buhlert als Hörspielversion realisiert , beruht auf der Grundlage von Raoul Schrotts kongenialen Textfassung zur Todesthematik .
Wahre Hörspielkunst offenbart sich in den grossartigen Stimmen von Jennifer Minetti und Thomas Holtzmann, Kathrin Angerer und Felix von Manteuffel, Martin Wuttke (Gilgamesh) und Josef Bierbichler (Enkidu).


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