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W+B Agentur-Presseaussendung Dezember 2007
Hörbuchbesprechung
<< Bertolt Brecht: An die Nachgeborenen >>
Hörspiel, Lesungen, Lesung mit Musik, Original-Ton
Mit Berthold Brecht, Helene Weigel, Fritz Kortner, Therese Giese, Carola Neher und vielen anderen
2 CDs, 146 Min., 19,95 €, 35,20 SFR, 978-3-89940-909-3;
Der Hörverlag, 2006; http://www.hoerverlag.de

Inhalt
Eine einzigartige Zusammenstellung bilden diese kostbaren Tondokumente wie unter anderem die Hörspiele Heilige Johanna der
Schlachthöfe und Der Ozeanflug oder die legendäre Vernehmung vor dem Kongressausschuss zur Untersuchung „unamerikanischer Aktivität“. Besondere Höhepunkte sind die historischen Aufnahmen von Brecht, wie An die Nachgeborenen, das einzig überlieferte von ihm selbst gesprochene Gedicht. Wenn Bertolt Brecht die Moritat von Mackie Messer aus der Dreigroschenoper singt, gewinnt das Lied eine ganz eigene Intensität und Eindringlichkeit. Zu hören sind außerdem: Helene Weigel, Fritz Kortner, Therese Giehse und Carola Neher.
Diese Kombination aus Hörspielaufnahmen, Liedern und Brecht-Äußerungen zu Politik, Philosophie, Dramen und Inszenierungen ist eine glänzende Sammlung von Originaltönen für alle Brecht-Fans und solche, die ihn entdecken wollen!

Autor
Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren. Von 1933 bis 1948 lebte er in der Emigration in Dänemark, Schweden, Finnland, den USA und in der Schweiz. Die hier ausgewählten Gedichte bilden einen Querschnitt seines lyrischen Schaffens. Das früheste entstand um 1914, die letzten Verse sind in seinem Todesjahr geschrieben. Einige seiner Gedichte zählen inzwischen zum klassischen Kanon der Liebeslyrik, doch viele seiner Erotischen Gedichte wurden von Werner Hecht 1984 zum ersten Mal veröffentlicht. Am 14. August 1956 starb Bertolt Brecht in Ost-Berlin.

Fazit
Grossartige Zeit- und Tondokumente, darunter Hörspiele und die Untersuchung „unamerikanischer
Aktivität“ , ergeben ein transparentes Sprachspiel in einzigartiger Kombination, zusammen mit den Stimmen von Berthold Brecht selbst und Helene Weigel, Fritz Kortner, Therese Giese, Carola Neher und vielen anderen - eindringliches Zeitdokument zu Brecht.


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