Onlinejournal    Kultur . >        < Suchen  > > >   Finden  >

 

 

Marga + Walter Prankl: "Die Platon Akademie 4 kann als virtuelles "Open Source-Projekt" bezeichnet werden"
„Open Source“ heißt übersetzt „Offene Quelle“. Open Source-Kooperationen sind
Kooperationen von Menschen, die weltweit virtuell* zusammenarbeiten.
http://archiv.kultur-punkt.ch/akademie4/
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=5337442/property=download/nid=660374/pkgxo1/swr2-wissen-20091018.pdf
*) Technisches Beispiel: Der Internetbrowser Firefox,das Betriebssystem Linux oder auch Wikipedia sind typische Open
Source-Produkte. Weltweit existieren 100.000 solcher Open Source-Projekte. Interessant dabei ist: das sind jeweils
freiwillige Zusammenschlüsse von Menschen, die ihre Ideen, oft sogar jahrelange Arbeit** mit einbringen, ohne dass sie
dafür bezahlt werden.

Gegensatz:
Taylorismus (seit 100 Jahren wirkend) hat den Menschen zum Anhängsel der Maschine gemacht und hat
erwachsene Bürger mit Anweisung, mit Beaufsichtigung systematisch entmündigt.
Dabei ist die mechanische Effizienz gesteigert worden. Menschen wurden zum Anhängsel der Maschine...

Neuansatz:
Peter Drucker hat vor 50 Jahren die Begriffe „Wissensarbeit“ und „Wissensgesellschaft“ geprägt. Und ich muss sagen,
obwohl das schon ziemlich lange her ist, haben die meisten Politiker, Manager und auch die Akteure im Bildungswesen
noch immer nicht begriffen, was damit eigentlich gemeint ist und was für weitreichende Konsequenzen das hat.
Teamarbeit – ohne Hierarchien ... ist weltweit verteilt

These:
In diesen Open Source-Gemeinschaften entsteht Wertschöpfung in
gegenseitiger Wertschätzung. Das heißt, die Menschen finden hier die
Anerkennung, die ihnen im klassischen Arbeitsprozess oft versagt wird. Da entsteht
eine neue Arbeitskultur, die in vielerlei Hinsicht das genaue Gegenteil von dem ist,
was Frederick Taylor und Nachfolger mit dem Industrialismus geschaffen haben

Aus Gespräch zwischen Ulrich Klotz und Rolf Caspari im SWR 2 Aula, 2009.

These: In den Open Source-Gemeinschaften basiert Wertschöpfung auf
gegenseitiger Wertschätzung. Das heißt, die Menschen finden hier die
Anerkennung, die ihnen im klassischen Arbeitsprozess oft versagt wird.


Um diesen Artikel zu drucken markieren Sie ihn bitte mit gedrückter Maustaste und kopieren ihn in Ihr
Textverarbeitungsprogramm z.B. Word. !

Copyright © 1999 - 2014[kultur-punkt.ch]. Alle Rechte vorbehalten.

.