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PA4-13-11 Seinszyklus - Samsara

13-11seinszyklus-samsara

PA4-13-11 Seinszyklus - Samsara

http://de.wikipedia.org/wiki/Samsara

http://archiv.kultur-punkt.ch/akademie4/pa4-13-11seinszyklus-samsara.htm

Samsara (Sanskrit, n., sasāra; Pali: sasāra; wörtlich: „beständiges Wandern“) ist die Bezeichnung für den immerwährenden Zyklus des Seins, den Kreislauf von Werden und Vergehen oder den Kreislauf der Wiedergeburten in den indischen Religionen Hinduismus, Buddhismus und Jainismus.

Dieser ewige Kreislauf wird in den indischen Religionen als leidvoll (siehe Dukkha/Leiden) gewertet. Der Ausbruch aus diesem unheilvollen Kreislauf geschieht auf dem Wege des Loslassens von allen Bindungen, Begierden und Wunschvorstellungen sowie durch Erkenntnis. Erreicht wird der Zustand der „Erlöstheit“ (und nach einigen Varianten der ewigen Glückseligkeit, siehe Erlösung), den die Hindus Moksha und die Buddhisten Nirvana nennen.

Sehr anschaulich wird Samsara im so genannten Lebensrad dargestellt, das im tibetischen Buddhismus weit verbreitet ist. Dabei sind im Zentrum, um die Nabe, sozusagen die Triebkräfte des Rades dargestellt, die Drei Geistesgifte: Gier, Hass und Verblendung, als Hahn, Schlange und Schwein. Der Hahn symbolisiert die Gier, die Schlange den Hass und das Schwein die Unwissenheit. Daran anschließend ist das Resultat von Handlungen basierend auf den Geistesgiften als absteigender Weg schwarz, der Weg der Überwindung dieser Geistesgifte wird als aufsteigender Pfad weiß dargestellt. Diese Wege führen auf der nächsten Ebene in die sechs möglichen Wiedergeburtsbereiche dargestellt: Weiß (von oben nach unten): Götter (Devas oder Suras), Asuras, Menschen. Schwarz (von oben nach unten): Tiere, hungrige Geister (Pretas), Höllenwesen. Dabei nimmt das Ausmaß des Leidens vom Götterbereich abwärts kontinuierlich zu, bis zu den extremen Leidenserfahrungen und den verschiedenen Höllenbereichen (kalte, heiße, große Höllen).

Allerdings eignet sich eine menschliche Daseinsform am besten, um Nirwana zu erreichen, da man als Mensch weder übermäßig Leid noch übermäßig Glück erfährt. Bei einer Daseinsform als Gott ist das Glücksempfinden so stark, dass man keinen Grund sehen wird, aus dieser Existenz in Samsara auszubrechen. Bei einer Daseinsform als Tier hat man nicht den nötigen Verstand, um aus Samsara auszubrechen, und bei einer Daseinsform als hungriger Geist oder Höllenwesen hat man aufgrund des überwiegenden Leidens nur schwer die Möglichkeit dazu. Im Außenbereich werden die Zwölf Glieder des abhängigen Entstehens bildlich dargestellt, wo Nichtwissen (Sanskrit „avidya“, Pali „avijja“) am Anfang/Ende des gesamten Kreislaufs steht.


EXISTENZ- / SEINS- WEISEN / Samsara :

 

III Seliger Ruhebereich

    form- / gestaltfrei

Ein weder wahrnehmbares , auch/noch kein Wahrnehmungs-Gebiet

III

17 Gebiet des ’Nicht-Etwas’

III

16 Gebiet der Erfassungsendlichkeit

III

15 Gebiet des unendlichen Raumes

 

II Wohlbereich

14 Reich Gesegnete

II

13 Strahlende

II

12 Leuchtende

II

11 Brahma

 

I Sinnen(sucht)welt

Wesen, die in gegenüberstehenden / gegensätzlichen / ambivalenten Dingen Befriedigung suchen
‚Fraktal’

10 Selbstgewaltige Götter

I

9 Schöpfungsfreudige Götter

I

8 Selige Götter

I

7 Gezügelte Götter

 

I

6 Götter der 33

I

5 Bereich der vier Könige / Erdgeister

                                                                                       3 Gespensterwelt: glückliche+hungrige Geister

I

4 Menschen

 

I

2 Tierschoss

 

I

1 Hölle/Unterwelt/Gequälte <>Quälgeister/Titanen

 


 


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