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SWR2 Themenvormittag 1. 5. 2010 <<Gerechtigkeit I - II: I Professor Günter Dux - Der soziale Kitt der Gesellschaft . Was ist Gerechtigkeit? II Prof. Axel Honneth - Über eine der zentralen Fragen der Philosophie seit der Antike >>

FAZIT vorangestellt
I -II Zu einem Standard im Leben gehört ein Sinhaftigkeit sowie kulturelle, mediale wie gesllige Entfaltung... dem gegüber entstand seit 300 Jahren eine mehr und mehr sich bildende Markt-Gesellschaft, die Kranke, Alte und Kinder als Ballast sieht behandelt... diese Operativität des Kapitals tappt in seine eigene Organisationsfalle... diesem puritan ökonomischen System fehlt ein korrektives System (Dux)..
Umdenken ist angesagt statt Abhängen von Ballast...was geschehen kann ist 1 Grundsicherung (dzt. 850 Euro vom Staat) plus 2 die Wahlfreiheit zusätzlicher Teilzeit, mittlerer Niedriglohn von 1300 Euro dzt.) ..
das ist als Imperativ zu sehen und finanzierbar, wenn wir den Besteuerungs-Entzug der Privateigentümer und der über 3400 Euro Verdiener nutzen..
Das faule Argument " einen schönen Tag machen" geht an der mehrheitlich aktiven Wirkkraft der Unterbezahlten und - bezieher vorbei, da es einen anthropologisch nachweislichen Sinn - siehe schon allein die Vertragstheorien - gibt, nämlich den der lebensbejahenden Teilhabe an der Gemeinschaft...
w.p.10-5

Tondokument I
http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/did=6316330/pv=mplayer/vv=popup/nid=661104/3l4w6s/index.html
SWR2 Themenvormittag 1. 5. 2010 <<Gerechtigkeit: Der soziale Kitt der Gesellschaft . Was ist Gerechtigkeit?

Inhalt I
I
Freiburger Professor Günter Dux für Soziologie, plädiert für ein einheitliches Grundeinkommen
"Der Begriff der Gerechtigkeit bezeichnet einen idealen Zustand des sozialen Miteinanders, in dem es eine angemessene, unparteiliche und einforderbare Verteilung von Gütern und Chancen zwischen den beteiligten Personen und Gruppen gibt. Soweit die Theorie, nachzulesen in philosophischen Wörterbüchern, aber auch im Online-Lexikon Wikipedia. Wie weit entfernt von dem idealen Zustand befindet sich denn unsere gesellschaftliche Praxis?

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Tondokument II
http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/did=6316134/pv=mplayer/vv=popup/nid=661104/eja5de/index.html
SWR2 Themenvormittag SWR2 Themenvormittag 1. 5. 2010 <<Gerechtigkeit. Was eigentlich ist Gerechtigkeit? Über eine der zentralen Fragen der Philosophie seit der Antike >>
Interview mit Prof. Axel Honneth, Professor für Sozialphilosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt
Axel Honneth ist Professor für Sozialphilosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität und er ist geschäftsführender Direktor des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main.

Inhalt II
Was ist überhaupt Gerechtigkeit? Wer legt fest, was gerecht und was ungerecht ist? Wie müssen Staaten organisiert sein, damit es zwischen den Menschen tatsächlich gerecht zugeht? Diese Fragen haben die Philosophen seit der Antike beschäftigt.
Zu den unterschiedlichsten Zeiten gab es unterschiedliche Antworten: Bei Platon war Gerechtigkeit eine unveränderliche, ewige, überweltliche Idee, an dem die Seele Anteil hat. Aristoteles analysierte die unterschiedlichsten Formen der Gerechtigkeit und grundsätzlich die Sphäre der legalen und allgemeinen Gerechtigkeit von der besonderen Gerechtigkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen.
Im Mittelalter wurde gerechtes Verhalten vor allem in Bezug auf eine göttliche Instanz definiert. In der Aufklärung, bei Rousseau zum Beispiel, wird Gerechtigkeit zum Schlüssel für einen contrat social, den Gesellschaftsvertrag, der die Menschen aus dem wilden Naturzustand herausführen, ihnen aber individuelle Freiheiten belassen will.
1971 erschien das Werk "Eine Theorie der Gerechtigkeit" des amerikanischen Philosophen John Rawls, das an die großen Vertragstheorien von Locke, Rousseau und Kant anschließt. Und das bis heute immer wieder diskutiert wird, wenn es um das Thema Gerechtigkeit geht.

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