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Torsi-off-love10-3mimesis

<<Torsi off Love>>

 << Torsi (kurz): Eine  Digitale Animation Art-Projekt als eine mimetische  "Mimikry" des Menschen . Kunstprojekt auf DVD >>

© 2010 prankl@kultur-punkt.ch

<<Torsi meint eine mimetische / "Mimikry" des Menschen, als eine ästhetische Strategie in der Evolution " Im Kampf ums Überleben / / und/oder in" Zusammenarbeit "für ein gemeinsame Existenz">>

Index

Torsi-behind

Torsi-front

Torsi-hands

Torsi-interaction

Torsi-legs

Torsi-trunks

Torsi-varia

Allgemein / Synopse <<Torsi >>

1 Graduierende Skalierung

2 Fragmentierung

3 Über  den Autor

Allgemeines / Synopse << Torsi >>

1 Zur Gradation / Graduierende Skalierung

Der menschliche Körper dient in <<Torsi >> als Ausgangspunkt für den anatomischen und ästhetischen Ausdruck und für die „Parzellierung/Stückelung (Taylorismus)“ des menschlichen Körpers und seiner Beziehungen. Es wird manchmal auch als Rumpf bezeichnet. Dieser  umfasst die Brust, den Bauch und wie in der Projekt-Serie: "Hinten, Vorne, Hände, Interaktion, Beine, Rümpfe und Varias". Im erweiternden Sinn stellt der Körper mit seiner narrativen Umgebung und kulturgeschichtlichen Hintergründen/ Artefakten (Venus von Lespugue, Wilhersdorf ... Torso des Herakles ... Venus von Milo ... Modelle ...) eine unsichtbare Aura dar. Die Serie erzählt von den pathologischen Symptonen der  Burn-Out-, Multi-Tasking-Gesellschaft…

2 Zur Fragmentierung

a) als Prozess der Globalisierung und der individuellen Isolation

weist auf die tayloristische Organisation der Produktion hin, in der verschiedene Stufen der Produktion zwischen den verschiedenen Lieferanten, die in verschiedenen Ländern ansässig sind und außerhalb der Region, in der Fragmentierung geschieht, aufgeteilt werden. Diese Art der Fragmentierung ist ein wichtiger Bestandteil der modernen Globalisierung.

b) Die Fragmentierung bezieht sich auf das Fehlen oder die Unterentwicklung der Verbindungen zwischen der Gesellschaft und der Gruppen und Einzelnen der Gesellschaft nach dem Vorbild einer gemeinsamen Kultur, Nationalität, Rasse, Sprache, Beruf, Religion, Einkommen oder andere gemeinsame Interessen.

c) In der Kunst zeigt sich daher die Fragmentierung in der Verwendung von Fragmenten und der "Teilung der Kunst Ideen ( in Geste, Motiv, Thema ....) in Segmenten….

3 Zum Autor und seinem künstlerischen Anliegen

Walter Prankl

Die computer-generierten Torsi-Bilder vom Künstler Walter Prankl erlauben dem Betrachter einen virtuellen Spaziergang von Bildräumen, abgeleitet von den Manipulationen der digitalen Fotografie. Prankl präsentiert eine poetische Welt der bunten Erfindung, eine komplexe räumliche Erzählung.

Prankl arbeitete mit dem Computer als Werkzeug und formales künstlerisches Ausdrucksmittel. Er kombiniert eine Vielzahl von traditionellen Medien mit Computer-Techniken, um eine tiefe Besorgnis über die aktuelle Lage der  Menschen, ihr Gefangensein in Real-Time-Prozessen, fern von Philosophie und Kunst. Prankl teilt sein Interesse mit an der menschlichen Denkkraft und dem Zusammenspiel von externen Bildern in virtuellen und körperlichen Welt sowie den inneren Bildern in den Torsi. Prankl legt eine Untersuchung bloss, nimmt die Nackheit+Maskierung als Basis in seiner Kunst. Die Torsi weisen auf die  Vergänglichkeit und Veränderung Betroffener Einzelner, sinnbildhaft „Körper als Staatsteile“ die Ausdruck surrealer Effekte und assoziativen Denkens vermitteln.

Walter Prankl (geboren 1935) versteht sich als ein "architektonischer Denker". Seine Experimente mit digital bearbeiteten Animationen kombinieren Grafiken, Skulpturen, Architektur, Fotografie mit computer-generierter Bildgestaltung. Mit der Verwandlung von Realität und Fantasie einhergehend. Er reduziert Formen, mit allem seine figurativen Bildern absichtlich, verwischt die Hierarchie unter den Menschen, Tieren, Pflanzen und Ikonen-Objekte. Mit assoziativen, oft zyklischen Bild-Strömen erfüllt,  dreht sich seine Arbeit vor allem um Probleme individueller und kollektiver Erinnerung, und was es bedeutet zu erkennen, zu speichern und festzuhalten visuelles Wissen in Zeit und Bildraum zu koordinieren. 10-2-28

Walter Prankl,
www.kultur-punkt.ch, D-79418-Schliengen, Postfach 05
prankl@kulturpunkt.ch


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