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  • Ein/leid/tende Worte zum PA4-Gespräch am 24. Februar


    Zur Sprachbewegtheit


    Sprache wird hier an der PA4
    wie

    Unser generelles Kernanliegen am Kultur-Punkt: verstanden
    Neue, aufrichtende Muster der herrschenden Entfremdung und Beliebigkeit entgegenzustellen. Denn unternehmerische wie einzel-<menschliche Beziehungen können nur lebendig bleiben, wenn die Partner immer und immer wieder versuchen, aus ihrer Verschiedenheit etwas Neues zu machen>: Margarete Mitscherlich, Psychoanalytikerin, zu Melville D. Mummert, Fusionsberater.Die Zeit Nr.23/99.
    Vertiefend kommt hinzu

    Wir bevorzugen professionelle Dilettanten / -onkel und statt der Lauf-/Zapp- oder Surf- die Langzeit- Bahn. Wir achten statt auf den Wortlaut mehr auf das Begriffliche und Ungewisse, ziehen uns - gleich Platon - oft auf das Vage, das Zwischenzeilige zurück. Wir sind auch respektlos; wir gucken nach Ozon-Löchern in die Luft, gehen auf der Sonnenseite der Energie, sind Flaneure, Autodidakten und vergeben nach einer persönlichen Beratung und einer gelungenen Verunsicherung / Entschleunigung die Auszeichnung <prof. dil.> nach dem alltagspraktischen Modell von Helmut Qualtinger und Hazel Rosenstrauch, 13. 2/99 swr2, sowie Zé de Rock (im Rezensionsteil/Jugendkultur, nachzulesen).

    Sprache also professionell-dilletantisch empfunden statt verstanden, das heisst bei uns, bildhaft statt Wort- oder Faktendrescherei. Und im platonischen Diskurs was heisst wir bedienen drei spaltige Aussagefelder: links, das Positive, Erkenntnisreiche (der kurze Weg zum Einen), mittig die Fragende Position und rechts das Negative oder Umwegige (Der lange Weg zum Einen oder Ke/ain/em)

    Denn das Übliche kann jeder in entsprechenden Sprachgeschichtsbüchern selbst herholen.

    1

    Sprache langzeitlich betrachtet gleicht also dem Wasser (Quelle, Bach, Fluss, Meer, VerDUNSTung, Wolke, Kristall und zurück) was soviel heisst wie VerWANDlung >Metamorfose.

    2

    Sprache gewinnt und verliert im Zeit-Raum-Diskontinuum.

    Sprache hat sich auf den Weg gemacht, hat empfunden und gefunden sowie verloren

    3

    Sprache hat eine babylonische Unterflächen-Architektur gezeugt deren Ausdehnung und Struktur sich als Pilzgeflecht mehr innert der Erd- und Mensch-Oberfläche also geomantisch vernetzt

    4

    Sprache hat eine virtuell-funktionalistisch-rationelle Oberfächen-Architektur erzeugt deren 0/1-Bewegtheit einem Minimal-Kompromiss statt Optimum-Konsens realisiert und so für uns professionelle DiletTanten und – Onkeln nur im Zwischenraum (zwischen im Schrägfeld "/"und in der Pause "." oder im Leerraum zwischen zwei Zeichen / / eine tiefer bewegende Bedeutung mitzuteilen imstande ist...

    Nachtrag vom Samstag 16.2.02 zu Zwischenraum-Mitteilung

    Sprach /Sprechbeispiel: Greenspan wird von einem amerikanischen Kongressmitglied nach seinem Vortrag über die Finanzlage angesprochen: " ..Ich glaube jetzt, dass ich Sie ganz genau verstanden habe". Greenspan entgegnet:"Dann haben Sie mich nicht verstanden".

    5

    Sprache als Tat- und Heil-Denkzeug

    • Wird zum Tötung-Marketing im terroristischen Herrschaftscliquen im "Heiligen Krieg für (BinLaden) und gegen(Busch) das Böse. Immer, wenn es darum geht "durchgeknallte Thesen in die Tat umzusetzen: Altes Testament:..Aug-um-Aug..;Koran: ..Tod den Ungläubigen..; Talmud: ..nur Wir sind die Auserwählten..
      - Wird zum Heil-Vorgang, eben in der mehr als 3000 Jahre währenden Gesundheitstrategie von Ayurveda (übrigens im Sankrit niedergeschrieben) wenn
    • Worte, darunter auch Lügen, so auf den Geist eines Erkrankten einwirken, dass sie zur Heilung führen (Placebo ist dafür ein ungenügender Begriff, weil er wert-/stofflosen ERSATZ meint, aber es sich dabei um eine durch zuwendende und vertrauende Worte ausgelöste Selbstheilungskraft im angesprochenen Körper handelt.

    6
    Sprache ist auch Atem /Lebensstoff, der beim Einatmen tief in den Körper eindringen kann (Mund, Nase, Haut > Brust, Bauch, After und beim Ausatmen zurück in den Kopf gelangt in das im Yoga, Chi und Ayurveda genannte Zentrum des Ichs zum Selbst und in der Aura darüber in das Kosmisch-Erleuchtende, Licht, Göttliche auch Metaphysische, schliesslich das von Platon genannte EINE.

    Bitte an Alain, Gaetano und Martine evt. weitere Statements, die dazu dienen da in Schliengen weiter besprochen zu werden..

    Alles Liebe Gute und Schöne bis 24.2. Von Marga und Walter

     

    Liebe Martine lieber Gaetano

    Ich habe Deine Frage nach der Sprachbewegung, die Dich bewegt (Du hast schon mehrfach danach gefragt) in Geschichtsbüchern und Lexika nachgesehen und habe folgendes daraus gelernt.

    Ich hoffe es gefällt Dir, da ich es sehr kurz und bündig, mit allen Wassern Europas gewaschen, zusammengefasst habe.

    Indo-europäische SPRACH-BEWEGUNGEN (geo-politisch- und fluss-landschaftlich betrachtet) von Walter Prankl 12/2001 für Gaetano D'Emma zu weiterem Diskurs geeignet.

    5.-1. Jahrtausend vor Christus

    Westeuropa

    Nord-

    Mitte

    Europa

    Osteuropa

     

    Germanen

    Kelten

     

     

    Balten

    Slawen

     

    Veneter

    Italiker

     

     

     
       

    Thraker

    Armenier

    Iraner

    Tocharen

    Hethiter

    Inder (Sanskrit)

     

    Südeuropa

     

    Mediterranien

     

     

    Vorder- und Mitte-

    Asien

     

     

    1.Jahrtausend nach Christus: Völkerwanderung. Mit ihr wandern die Sprachen vor allem nach Fluss oder Meer

    Golfstrom

     

     

     

    Germanen

    Elbe

    Oder, Neisse

     


    Kelten<
    Iren, Schotten, Walliser

     

     

     

    West-Germanen

    <Ost-Germanen>
    <Kelten
    v

    < Slawen

    Angeln
    Sachsen

     

     

     

    Franken
    Sachsen


    <Hunnen


    <Hunnen (453+)

    Burgunder (437)

     

     

     

     

    Alemannen

    Kelten

    Goten

    Rhone

    Rhein

    Donau

     
     

    Ostalpen

    Ostalpen

     

     

     

    Gallier

    Goten

     

     

    Pyrenäen

     

    Römer

    Hunnen bis Modena 375

    Alarich 409

     

     

     

     

     

     

    <Ostgoten (537+)

     

     

    Südgallier
    Alanen, Sueben
    NW-Spanier

     

     

     

    Vandalen
    v
    Süd-Spanier

       

    Atlantik

     

     

     

     

     

     

    Mediterranien

    Schwarzes Meer



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