Onlinejournal    Kultur . >        < Suchen  > > >   Finden  >

 

 

Online-Publikation: September 2009 im Internet-Journal <<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Fareed Zakaria: Der Aufstieg der Anderen . Das postamerikanische Zeitalter >>
Originaltitel: The Post-American World; Originalverlag: W.W. Norton; Aus dem Englischen von Thorsten Schmidt
Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 13,5 x 21,5 cm; ISBN: 978-3-88680-917-2; € 22,95 [D] | € 23,60 [A] | CHF 39,90
Verlagsgruppe Random House 2009; www.randomhouse.de/siedler/

Inhalt
Die Neue Welt liegt nicht mehr in Amerika
Die höchsten Gebäude, die mächtigsten Staudämme, die größten Flugzeuge und die innovativsten Mobiltelefone kommen schon heute nicht mehr aus den USA – sondern aus Ländern wie Indien, China, Russland oder Brasilien. In seinem ebenso hellsichtigen wie glänzend geschriebenen Buch zeigt Fareed Zakaria, was der rasante wirtschaftliche und politische Aufstieg dieser »anderen« Staaten für die gesamte westliche Welt bedeutet und gibt einen überraschenden Einblick in das postamerikanische Zeitalter.
Das beispiellose Wirtschaftswachstum und der zunehmende Wohlstand von Staaten wie Indien, China, Brasilien, Südafrika oder Russland bringen ein neues politisches Selbstbewusstsein dieser Länder mit sich, das von vielen Beobachtern mit Skepsis betrachtet wird. Fareed Zakaria ist jedoch überzeugt, dass der »Aufstieg der Anderen« keine Gefahr für die globale Sicherheit sein muss. Vielmehr liegt es am Westen, ob sich diese neuartige Machtverschiebung eher als Bedrohung oder als Chance für die internationale Politik auswirken wird. Wenn die Vereinigten Staaten außenpolitische Alleingänge in Zukunft vermeiden und so multilateral handeln, wie sie es seit Jahrzehnten predigen, kann eine neue multipolare Weltordnung und ein wirklich globaler Kapitalismus zu größerer Sicherheit und letztlich auch zu mehr Wohlstand für alle führen.

Autor
Fareed Zakaria, 1964 in Bombay geboren, lehrte an der Harvard University Internationale Beziehungen sowie Politische Philosophie und war Leitender Redakteur von „Foreign Affairs“. Seit dem Jahr 2000 ist er Chefredakteur von „Newsweek International“, das rund 3,5 Millionen Leser weltweit erreicht. Daneben moderiert Zakaria eine außenpolitische Sendung auf CNN und schreibt regelmäßig für „Newsweek“, die „New York Times“, das „Wall Street Journal“ und den „New Yorker“. © Daniel Deitch

Fazit
Das biografisch durchwirkte Sachbuch " Der Aufstieg der Anderen" zur aktuellen Politik & Gesellschaft Amerikas, seiner Weltpolitik & Globalisierung des Autors Fareed Zakaria erzählt vom postamerikanischen Zeitalter gibt Einsicht ist eine positive Stellungnahme für eine neue Hinwendung zu einer auf die Anderen zugehende internationale Politik, die parallel zum Globalen Regionales zum Erneuern bringt, somit ein wichtiger Beitrag Studie für die Zukunft von uns allen da Zakarias Überlegungen auf Obama gegenwärtig stimulierend wirken. 09-9 w.p.
 


Um diesen Artikel zu drucken markieren Sie ihn bitte mit gedrückter Maustaste und kopieren ihn in Ihr
Textverarbeitungsprogramm z.B. Word. !

Copyright © 1999 - 2014[kultur-punkt.ch]. Alle Rechte vorbehalten.

.