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Online-Publikation: Januar 2011 im Internet-Journal <<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Hans Küng: Anständig wirtschaften . Warum Ökonomie Moral braucht >>
342 Seiten, 978-3-492-05424-9; 19.95 Euro
Piper Verlag, München; www.piper.de;  

Autor
Hans Küng, geboren 1928 in Sursee/Schweiz, ist Professor emeritus für Ökumenische Theologie an der Universität Tübingen und Präsident der Stiftung Weltethos. Sein Werk liegt im Piper Verlag vor. Zuletzt erschien von ihm »Was ich glaube« – sein persönlichstes Buch – sowie »Anständig wirtschaften«. Weiteres zum Autor unter www.weltethos.org.
 
Inhalt mit Fazit
Der in der Schweiz geborene katholischer Theologe Hans Küng ist international als Kirchenkritiker bekannt, aber auch mit unserem heutigen Wirtschaftssystem global beschäftigt. In seinem neuesten Buch heißt "Anständig wirtschaften. Warum Ökonomie Moral braucht" hält er ein Plädoyer für Menschenanstand, analysiert die Krise der Weltwirtschaft und die Globalisierung in ihrem Zwielicht. Im zweiten Teil beschäftigt er sich mit dem ökonomischen Ultraliberalismus und seinen Vordenkern Mises und Hayek, Friedman contra Keynes, der einen Sozialstaat vertritt (Schumpeter bleibt unerwähnt, schade). In den übrigen Kapiteln wird die Frage nach einer sozialen Marktwirtschaft gestellt, Irrläufer aufgezeigt und Wege aus der Krise verdeutlicht: Verantwortung mit einem globalen Ethos, gegen unanständiges Wirtschaften wird positioniert mit kulturübergreifenden Normen. So kommt zu einem Manifest für ein Globales Wirtschaftsethos mit den Grundwerten Gewaltlosigkeit, Achtung vor dem Leben, Gerechtigkeit und Solidarität, Wahrhaftigkeit und Toleranz, sowie gegenseitige Achtung und Partnerschaft. In seinem Schlussplädoyer verpflichtet er die Akteure im Rahmen der UN, ILO, und der UN "Convention Against Corruption" an dieser Erklärung festgehaltener Erfordernissen einer globalen Wirtschaftsethos sich zu beteiligen und diese umzusetzen. Gut , soweit möglich. m+w.p11-1


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