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<<Walter Prankl: Skulptur und Verschwinden - ihr Unsichtbar-Werden 2000-2008...>>
http://www.galerie-kulturpunkt.de/projekte.asp?kat=58

Von Wiederkehr zu Abschied Ent-Sorge geomantisch-ästhetischer Skulpturen.
Dieser Vorgang/Stoffkreislauf naht sich der VollENDung. Parallel zur EntSorge -Ästhetische Trauerarbeit - entstehen Fotos von Marga und Zeichnungen, später davon Aquarelle PAPILLONS auch optische Diskurse genannt, die stets nun fortschreitende Serie von Grafiken, die ich seit nunmehr 25 Jahren als AufZeichnungen begonnen habe und nun fortsetze und durch den Aquarellvorgang vertiefe. Auch die in der Anlage befindlichen AufZeichnungen werden nach und nach in Papillons verwandelt. Ästhetische Trauerarbeit beinhaltet die Rücknahme der ursprünglich der Gesellschaft gewidmeten zivilbürgerlich-ästhetischen, dreidimensionalen Werk-Arbeit, da ungeliebt, unerkannt oder gar abwegig unzumutbar...

FAKT

1. Not an Raum, weil kosten-untragbar. Die m2-Preise für ein entsprechendes Depot sind für uns ab sofort unbezahlbar.

2. Kein öffentlicher Träger und seine Repräsentanten und -onkeln zeigt Interesse, ja ist nicht einmal imstande auf Anfrage zu antworten..Versuche in Wien –Bildungsort - und Niederösterreich – Geburtsland - sind mehrfach unbeantwortet und unbeachtet geblieben.

FAZIT

- 3D Die persönlich geleistete und vorgetragene ästhetische Energie und ursprünglich für die Gesellschaft bestimmt wird nicht gegen sich selbst gewendet, sondern wird für den Urheber durch den Rückbau - durch Vernichtung - Rückgabe der Skulpturen auf ihren ursprünglichen Findlingscharakter - energetisch in einen Rücklauf - kreislaufwirtschaflich - versetzt, in einen Retrofit verwandelt . Dabei entsteht eine Umwandlung der ästhetischen Energie von der dritten Dimension in die zweite. Diese ist raum- und damit kosteneffizient.

- 2D Somit ist wohl eine Energiedimension verloren, aber zwei davon bleiben noch erhalten. Aber auch diese zwei ästhetischen Dimensionen sind insoweit auch problematisch, da der Kunstmarkt - wie meistens geschehen - nach dem Tod eine Hausse erlebt, die dem ästhetischen Urheber nicht mehr nützt, was ihm zeitlebens sogar offensichtlich geschadet hat. Die Frage der generationsübergreifenden Leistung, Würdigung bleibt energetisch im OFFen.
Daher ist auch hier die Überlegung zu diskutieren, ob bei verweilendem Desinteresse, zu Lebzeiten des ästhetischen Urhebers, auch diese 2D-Arbeiten nicht auch dem Rückbau vor Ableben zuzuführen sind. ....


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