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PA4d11-2erkenntnis-brahman-unu1
PA4-Diskurs 11-2 :
Erkenntnis  4.Ebene: Erkenntnis / Weltsicht-Modell
Grundsicherung / Zuwendungs- /Mitarbeitsfähigkeit

Apollinisch: Begründbare Erkenntnis / kausal / Transparenz / Wissende Genügsamkeit(Horaz)
Dionysisch: Erlebbare Erkenntnis / vegetativ / Transzendenz / Einsicht / Unwiederholbarer Werkprozess

1 Denkbild: Brahman - Unum - Diskurs Degen, Prankl
2 Brahman-Modell - Degen
3 Brahman-Diskurs- Meinz
4 Brahman-Atman Lehre - Möller

1 Denkbild: Brahman - Unum - Diskurs Degen, Prankl


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2 Brahman-Modell - Degen
PA4e11-2erkenntnis-degen

Fülle
1. Vollständigkeit der Bestandteile, Fakten und Aspekt des Objekts (fehlen Einzelteile, bleibt manches unklar)
2. Verfügung des Subjekts Mensch über seine vollständiges Potential und Repertoire des Erkennens und
    Handelns (bei Mängeln im Denken [Abstraktion, Intension, Integration] bleibt auch vieles unklar)

Leere, Leerheit
des Bewusstseins (von weltlichen Bindungen, Anhaftungen) kann als Raum für die Fülle mit [göttlichem] Geist
erfahren werden

Wahrheit
Mit 3 Gegen-Teilen:
Irrtum <>Versuch und Irrtum / Experiment
Lüge <> Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit
Nicht-Wissen <> Lernen durch Beobachten, Denken und Anwenden / Tun

Erkenntnis
1 Logik  > sinnliche, verstandesmässige Wirklichkeit, Lehre
2 Gnosis > Epistemologie : der Anspruch eine übersinnliche vernunftgemässe Wirklichkeit zu erkennen,
                   z.B. Gott. Leben nach Tod …

Das ICH / SELBST
Im Buddhismus: Die 5 Daseinsfaktoren /skandas erzeugen zusammen die trügerische Vorstellung und Erfahrung eines wahrhaft existierenden ICH, welches seinerseits die Quelle all unserer Leiden ist, weil von ihm aus alle Wünsche, Abneigungen, Ängste, Freuden und Illusionen ausgehen:
Fünf skandas; 1 Form, 2 Empfindung, 3 Bewertung, 4 Willensregung, 5 Bewusstsein

Ethik als Tun-Fragen: Wie soll ich handeln (im richtigen guten Einklang mit der Welt) ?:
1. Gebote von Gott durch Offenbarung > Religion
2. Gesetze im Menschen und in der Natur durch Erforschen > Philosophie + Wissenschaften und Techniken

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3 Brahman-Diskurs- Meinz
PA4h11-2brahman-marietta1

Liebe Marga, lieber Walter

• Unser Diskurs am Sonntag hat mich noch weiter geistig beschäftigt und ich habe Parallelen zu den Aussagen des Buddha ( mit denen ich mich ja überwiegend beschäftige ) gezogen.
• Auch hat mich die Abhandlung des Peter Möller weiter dazu angeregt.
• Nun möchte ich ersuchen, meine Gedanken dazu aufzuschreiben und Euch als eine weitere Denkanregung zukommen zu lassen.
• Zunächst zu „ Brahman „ Deine bildhafte Annäherung kann ich in großen Teilen nachvollziehen, lieber Walter. Ebenso was Herr Möller darüber schreibt.
Allerdings kann ich das nur bedingt beurteilen, weil ich mich zu wenig damit beschäftigt habe.
• Eines allerdings ist mir wichtig, zu bemerken - Brahman gehört ins Innerweltliche, ebenso wie das Atman. Er oder besser „es“ steht zwar oberhalb der sinnlichen Wahrnehmung, besteht aber aus zweien der fünf Kandha`s ( skandas ), die aus buddhistischer Sicht das „ Leben „ in Gang halten - nämlich Gefühl und Gewahrung bzw. Gefühle werden gewahrt. Die anderen drei, die beim Menschen und anderen Wesen wirken, sind in der Brahmasphäre aufgelöst.
• Da diese übrigen zwei aber bedingt entstanden sind ( wie die drei anderen auch ) müssen sie wieder vergehen, wenn auch in unvorstellbaren Zeitläufen.
• Es seien die 5 Kandha`s aufgeführt Form – Gefühl – Gewahrung – Aktivität – Erfassungsgewöhnung.
• Erst außerhalb der ich-und mein machenden 5 Kandha´s (Bedingungs-zusammenhang) ist nach Buddha´s Erkenntnis und Lehre, der endlose Friede bzw. das Todlose zu finden. Dahin führt der achtfältige Pfad.
• 1) Rechte Anschauung 2) Rechte Gesinnung
• 3) Rechte Lebensführung 4) Rechtes Denken
• 5) Rechtes Reden 6) Rechtes Handeln
• 7) Rechte Besinnung (Samadhi) 8) Rechte Erkenntnis
• 1,2, (7 u.8 sind die weisheitlichen Aspekte und 3-6 die Aspekte des Tun, der Ethik ( wie in dem Modell von Euch und Dietmar Degen )
• So kann der ( Leidens ) - Kreislauf durchbrochen werden. Allerdings in einem, uns schwer vorstellbaren, langen Zeitraum ( Übungsweg ). Selbst bei großen Mühen fällt es den Menschen ( und anderen himmlischen Wesen ) sehr, sehr schwer, von der Gewöhnung, immer wieder anzueignen ( 5. Kandha - Erfassungsgewöhnung - ) zu lassen. Ja selbst den Pfad der Tugenden zu gehen, ist oft sehr schwierig.
• Die Mystiker aller Religionen haben es geschafft, über die Einigung, (über die Sinne zu steigen), sich im Samadhi zeitweise wiederzufinden. Dieser Zustand ist mit dem brahmischen gleichzusetzen. Höchstwahrscheinlich sind die Mystiker nach Ablegen des Körpers auch dorthin gelangt. Also, wenn man so will, die Vereinigung des Atman mit dem Brahman.
• Aber es ist eben noch mehr zu tun, nämlich, alle Anhaftung ( auch das Hohe-Reine ) zu lassen.
Erst dann ist Frieden - Einheit - Erlösung aus dem endlosen Kreislauf
Und das ist die höchste Erkenntnis des Buddha – das ist der einzige
Grund, weshalb er gelehrt hat.
Deine Frage, lieber Walter „ wer erkennt, dass es kein Ich/Atman gibt „
Kann vom Standpunkt eines „ Ich „ nicht beantwortet werden.
Buddha
hat dazu gesagt „ die Behauptung, das gibt es nicht oder das gibt es,
wird vom jeweiligen Standpunkt ( Gewahrung ) aus beurteilt.
Wenn ein „ ich „ erlebt wird, ist es die Annahme, dass es, es gibt.
Wenn aber der Wegfall der „ sinnlichen Erlebnisse „ eintritt, kann
angenommen werden, dass es das „ ich „ zu diesem Zeitpunkt nicht gibt

Allerdings eine Vorstellung dessen, was bleibt oder erlebt wird
( leerer Raum oder Fülle ) ohne die 5 Kandha´s, ist uns begrenzt -
oder falsch wahrnehmenden Menschen nicht möglich ( siehe Höhlen-
gleichnis von Platon ) und ist im Geist auch nicht auszudenken; es kann
nur erfahren werden! Dies ist die Transzendierung, von der wir häufig
sprechen.
Und darum machen sich einige auf den Weg, der allerdings nicht qualvoll
sein muss, wie Herr Möller schreibt. Nicht ohne Anstrengung, aber wenn
man ihn achtsam geht ( auch mit Achtsamkeit auf die „ eigenen „ noch
bestehenden Neigungen und Befindlichkeiten ), kann er sogar heiter
gegangen werden. – Mittlerer Weg –
Übrigens; der Buddha unterscheidet zwischen der innerweltlichen
( also durchaus „realen“ Erlebnisweise) und der überweltlichen – freien
Erlebnisweise. So kehre denn einwärts
und lebe im Grunde,
steig über die Sinne,
hier lebet das Leben. Meister Ekkehart ?

Es ist mir doch ein Bedürfnis, auf den Punkt der Karmalehre kurz einzu-
gehen. Herr Möller meint, dass dadurch die Sozialpolitik erschwert wird.
Bei dem richtig verstandenen Karma, geht es ja nicht nur darum, Altes zu
erdulden, sondern Neues zu gestalten.

Wenn ich „mich“ für „meine“ Taten verantwortlich fühle, kann ich
auch für meine Mitwesen mehr Liebe, Verständnis und Erbarmen ent-
wickeln und dadurch entsteht ein besseres soziales Miteinander.
Tat twam asi -
„ In Wirklichkeit ist der andere Mensch dein empfindlichstes Selbst
in einem anderen Körper „ KHALIL GIBRAN

Wenn das mehr gelebt würde, könnten sich die Lebensumstände allein
daraus verbessern.
In unseren Gesprächen wird sich hierzu sicher noch die eine oder
andere Frage ergeben.
Herzlichst Marietta

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4 Brahman-Atman Lehre - Möller
Peter Möller - Startseite meiner Homepage Peter Möller Libauer Str. 23 10245 Berlin Email: pemobe@gmx.de 
www.philolex.de/ 

Die Brahman-Atman Lehre
"Try to realise it's all within yourself - no-one else
can make you change. [...]
And the time will come when you see we're all one
And life flows on within you and without you." [1]
George Harrison (1943 - 2001) (From: Beatles, St. Pepper)

Die Brahman-Atman Lehre
ist eine in Indien entstandene und bis heute einflußreiche pantheistische religiös-philosophische Lehre.
Das vedische Zeitalter ist eine Epoche der indischen Geschichte und umfaßt etwa die Zeit zwischen 1500 und 400 vor unserer Zeitrechnung.
Die Veden (indisch: Wissen, sprachlich mit diesem Wort verwandt) sind Schriften, die von verschiedenen Personen zu verschiedenen Zeiten aufgezeichnet wurden. In ihnen sind mystische, religiöse und philosophische Gedanken dargelegt. Der Umfang der Veda übertrifft die Bibel um das Sechsfache. Neben bestimmten einheitlichen Grundtendenzen sind die Aussagen des Öfteren widersprüchlich.
Die Upanischaden sind ein jüngerer Teil der Veda. Ihr Grundzug ist pessimistisch und steht im Gegensatz zu der Diesseitigkeit und Lebensbejahung der altvedischen Zeit. Zwei Grundzüge der Upanischaden sind die Brahman-Atman Lehre und der Glaube an die Seelenwanderung.
Brahman: Ursprünglich Gebet, Zauberspruch beim Opfer. Im Brahmanismus wandelt sich seine Bedeutung vom Gebet zum Objekt des Gebets, zum allgemeinen schöpferischen Weltprinzip, zum Urgrund allen Seins, zur Weltseele. Brahman steht hinter oder jenseits aller Erscheinungen, jenseits von Raum und Zeit, jenseits von gut und böse. Brahman umschließt alles. Aus Brahman ist alles hervorgegangen und in Brahman kehrt alles zurück. [Interessant ist die unterschwellige Dialektik. Die Dinge sind in und außerhalb von Brahman.] Erst im späteren Hinduismus wird aus dieser unpersönlichen geistigen Kraft, diesem Neutrum, der persönliche, männliche Gott Brahman.
Atman: Ursprünglich (Lebens)Hauch, Atem (sprachlich mit diesem Wort verwandt). Die Einzelseele. Atman ist das einzig wahre Sein, das wahre Selbst des Menschen, das hinter allen konkreten Formen und Bewußtseinsinhalten des Menschen steht (so wie Brahman hinter allen konkreten Formen der Welt), das bei allen Veränderungen der Wahrnehmungen, Gedanken und Gefühle unveränderlich bleibt. Wenn man den Körper wegdenkt und von dem verbleibenden Bewußtsein alles Wollen, Denken, Fühlen, Begehren und Erinnern abrechnet, dann kommt man ungefähr zu dem, was Atman ist. [Vielleicht soetwas, wie Bewußtsein ohne jeden Inhalt. Aber Bewußtsein ohne Inhalt ist mir nicht vorstellbar.] Atman ist der im Menschen verborgen ruhende göttliche Urgrund. [Das "unerschaffene Seelenfünktlein", wie Meister Eckhart es nannte.]
Brahman und Atman sind eines: Das kosmische Prinzip Brahman und das psychische Prinzip Atman sind völlig wesensgleich (aham brahma asmi = ich bin Brahman). Es gibt überhaupt nur eine wahre Wesensheit in der Welt, die im Weltganzen betrachtet Brahman, im Einzelwesen erkannt, Atman heißt. Das Weltall ist Brahman, Brahman aber ist der Atman in uns.
Erkenntnis: Die Erkenntnis, daß Brahman und Atman eines ist, ist die höchste Wahrheit. Sie ist allerdings nicht mit dem Verstand begreifbar, sondern nur in mystischer Ekstase erlebbar. Wahrheit kann nicht mit dem Verstand erkannt werden. Sie ist überhaupt nur wenigen Menschen zugänglich und auch diesen nur nach einem langen Prozeß der Selbstdisziplin, Entäußerung, Askese, Auferlegung von Anstrengungen und Qualen, völliger Abziehung der Aufmerksamkeit und des Wollens von der äußeren Welt etc.
Maya: Mit dem Verstand bleiben wir immer in der Welt der Maya stecken. Maya ist die Welt der Dinge in Raum und Zeit, die Vielheit. Sie ist nur Trugbild, Schleier, Illusion. Ihre Kenntnis ist nur Scheinwissen. Der Zugang zum Wesen der Welt liegt in unserem Inneren verborgen.
Karma: Ursprünglich rituelles Werk eines Menschen. Später die Summe aller nicht vergoltenen Taten von Lebewesen, die auf die Zukunft wirken. Und zwar nicht nur im Sinne einer materiellen Kausalität.
Samsara: Seelenwanderung. Es gibt auch eine ethische Kausalität. Das Karma eines Lebewesens entscheidet darüber unter welchen Umständen die Seele nach dem Tode des Körpers sich einen neuen Körper schafft, ob die Seele auf niederer oder höherer Ebene wiedergeboren wird.
Mokscha: Erlösung. Da das Leben als Leiden angesehen wird, gilt die immerfortige Wiedergeburt nicht als erwünscht. Erstrebenswert ist, durch richtigen Lebenswandel und damit durch die Erkenntnis der Wahrheit die Kette der Wiedergeburten zu durchbrechen, die individuelle Existenz zu überwinden und in Brahman aufzugehen, wie ein Fluß im Meer aufgeht. Dafür ist notwendig, daß alle Taten vergolten sind, kein Karman mehr übrig ist, das zur Wiedergeburt drängt.
Meine Einstellung zu diesen Auffassungen:
Interessant sind hier vier fundamentale Unterschiede zur Gruppe der jüdisch/christlich/ islamischen Religion:
In der brahmanischen Religion gibt es keine feste unüberwindliche Trennung zwischen Gott und Menschen. Hier ist nicht Gott der Herr und der Mensch der Knecht, hier sind Gott und Mensch letztlich identisch. (Was zu behaupten für die oben genannte Religionsgruppe ein unerhörter Frevel ist.) [Hegel hat im Endeffekt genau dies behauptet. Allerdings waren bei ihm "objektiver Geist" und subjektiver Geist identisch und gleichzeitig nicht identisch. Das war auch das Neue gegenüber Spinoza. Wobei noch anzumerken ist, daß Hegel selbst den Begriff "objektiver Geist" anders verwendet, als ich das hier mache. Ich verwende ihn für "Gott" oder "Weltgeist".]
In der brahmanischen Religion ist Gott keine Person, das heißt kein Übermensch, sondern eine unpersönliche geistige Kraft. (Der Hinduismus hat später dann aus Brahman einen persönlichen Gott gemacht.)
In der brahmanischen Religion gibt es keine ewige Fortexistenz der individu-ellen Einzelseelen. (Einige Spielarten des Hinduismus glauben allerdings daran.)
Der Gedanke der Seelenwanderung und der Vergeltung in späteren Leben (Plural) unterscheidet sich wohltuend von der Vorstellung, daß die Taten in einem vergleichsweise sehr kurzen Zeitraum anschließend mit ewiger Verdammnis oder ewiger Glückseligkeit vergolten werden. (Ganz abgesehen mal von der Prädestinationslehre, die behauptet, daß ein "Lieber" Gott Seelen schaffe, die von vornherein zur ewigen Verdammnis, bzw. zur ewigen Folter vorherbestimmt seien. Siehe Augustinus und Calvin.)
Zu kritisieren finde ich folgendes:
Das Leben nur oder vorrangig als Leiden anzusehen, ist mir zu einseitig. Ich kann allerdings verstehen, warum Menschen, besonders in früheren Zeiten, auf Grund ihrer Lebensumstände zu einer solchen Einstellung gelangten. Für mich besteht das Leben aus Freude und Leid, aus gelungener und mißlungener Bedürfnisbefriedigung. Die Befreiung von Leid kann durchaus auf dem Wege der Lebens- und Weltflucht erreicht werden. Ich ziehe aber den Weg des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts und damit der Verbesserung der Lebensumstände in dieser Welt vor, trotz der negativen Begleitumstände, die nicht unabdingbar damit verbunden sein müssen. Von Askese, Keuschheit usw. halte ich überhaupt nichts.
Die Welt, in der ich lebe, nur als Trugbild, Illusion etc. abzutun, halte ich für falsch. Dann sollte man schon eher von einer "Wirklichkeit 2. Ordnung" reden oder so ähnlich. Denn in meinem praktischen täglichen Leben ist die Welt mit ihrer Vielheit trotz allem Philosophierens nun mal sehr wirklich.
Ein kritischer Punkt der Karmalehre ist, daß Sozialpolitik erschwert bzw. unmöglich wird, wenn die mißliche Lebenslage von Menschen und anderen Lebewesen als ein Produkt ihrer bösen Taten in früheren Inkarnationen angesehen wird.
Die Ablehnung der Verstandeserkenntnis teile ich nicht. Über den Verstand hinaus, aber nicht hinter den Verstand zurück.
Unter dem Vorbehalt einer grundsätzlichen erkenntnistheoretisch begründe-ten Skepsis gegenüber allen Wahrheiten und besonders gegenüber Religio-nen sage ich doch: Die Brahman-Atman Lehre ist unter allen Erklärungen, die mir bekannt sind, im Kern die Plausibelste. Ein Weltgeist als das Primäre des Seins, der aber keine Person ist und der letztlich mit der Welt und allen Lebewesen identisch ist. Ein Weltbewußtsein, das gleichzeitig ein Weltunbewußtsein eine Weltvernunft und ein Weltwille ist. Man sollte allerdings noch die Dialektik Hegels und die Entwicklungslehre der heutigen Naturwissenschaft damit verbinden. Wenn man kein Dogmatiker ist, geht das. Der materielle Prozeß, den die Naturwissenschaft erkennt, und der ideelle Prozeß, den die Philosophie erkennt, sind nur zwei Seiten der gleichen Medaille.

Anmerkungen
Anm. 1:
"Versuche zu verstehen, es ist alles in Dir,
kein anderer kann Dich verändern.
Und die Zeit wird kommen, in der Du siehst,
wir sind alle eins / Einer
und das Leben geht weiter in Dir und außerhalb von Dir."

Copyright © by Peter Möller, Berlin.

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