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Online-Publikation: März 2008 im Internet-Journal <<kultur-punkt>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Anton Grabner-Haider: Die wichtigsten Philosophen >>
192 S., geb. SU, 12,5 x 20 cm. ET: 14.10.2006 , EAN: 978-3-86539-904-5, 5,00 €
marixverlag GmbH, D-65187 Wiesbaden 2008; www.marixverlag.de

Inhalt
In 70 biographisch-werkgeschichtlichen Porträts werden maßgebende Vertreter abendländischen Denkens in ihrer Lebensgeschichte, ihren wesentlichen Gedankengängen und Wirkungen vorgestellt, die unser heutiges Philosophieverständnis prägen. Damit erweist sich dieses Werk als überaus nützliches Handbuch, in dem kurz und prägnant die wichtigsten Fakten zu den großen Denkern von der Antike, mit Aristoteles und Platon, über Descartes, Kant und Nietzsche bis hin zu den Philosophen des zwanzigsten Jahrhunderts, von Sartre über Porter zu Habermas zusammengetragen sind. Der Leser gewinnt eine konzise Auskunft auf Fragen, die in den heute stattfindenden Diskussionen seines Lebensumfelds immer wieder auftauchen und ohne einen solchen Leitfaden nicht zu denken oder weiterzudenken wären.

Autor
Univ. Prof. Dr. Anton Grabner-Haider, geboren 1940, war nach seinem Studium der katholischen und evangelischen Theologie in Tübingen, Bonn, Münster, Wien und Graz und seiner Habilitation für Philosophie viele Jahre als Verlagslektor des Styria Verlages für den Bereich Religion und Theologie tätig. Gleichzeitig lehrte er als Professor für vergleichende Religionswissenschaften und Philosophie an der Universität Graz. Er ist zudem Autor und Herausgeber von rund 40 religionswissenschaftlichen und theologischen Fach- und Sachbüchern.

Fazit
Anton Grabner-Haider gliedert in seinem überschaubaren, zugleich sympathisch geschriebenen Schnellblick "Die wichtigsten Philosophen" in zwei Denkfeldern - der europäischen und der jüdischen Philosophie. Jenes erfasst 55 Philosophen, von Pythagoras bis zu Rorty; dieses erfasst 15 Philosophen, von Philo von Alexandria bis zu Derrida.
Dabei kommt Grabner-Haider zum Schluss, dass die Frage nach der (?Wahrheit?) zeitgemässer Wahrhaftigkeit nicht aus der Sinnsuche verloren gegangen ist. Gut dass auch die Fragen zur Religion und Transzendenz mit neu inspirierenden Fragen diskutiert werden, was uns wiederum den platonischem Diskurs aktuell schmackhaft macht (dazu ein weiterführender Link > http://archiv.kultur-punkt.ch/akademie4/) : Gut so.


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