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Online-Publikation: Mai 2010 im Internet-Journal <<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Ulrich Grober : Die Entdeckung der Nachhaltigkeit . Kulturgeschichte eines Begriffs >>
360 Seiten; gebunden mit Schutzumschlag; ISBN 978-3-88897-648-3; 19.90 EUR
Verlag Antje Kunstmann 2009; www.kunstmann.de  

Inhalt
Das von Hans Carl von Carlowitz 1713 erstmals beschriebene Dreieck der Nach­haltig­keit – ökologisches Gleich­gewicht, ökonomische Sicher­heit und soziale Gerechtigkeit – ist heute als »sustainable development« in aller Munde. Die Idee dieses Begriffs aber reicht noch weiter zurück. Sie findet sich im »Sonnengesang« des Franziskus von Assisi genauso wie bei den griechischen Philosophen und den Philosophen der Aufklärung. Ulrich Grobers spannende (Zeit)Reise führt uns an den Hof des Sonnenkönigs und in die deutschen Fürstenstaaten, erzählt vom sächsischen Silberbergbau und vom Holz­mangel. Und davon, dass die Nachhaltigkeitsidee überall, wo sie auftaucht, ein Kind der Krise ist, aber auch die Ent­stehung eines neuen Bewusstseins markiert. Des Bewusstseins, dass der Planet, auf dem wir leben, erhalten und bewahrt werden muss.

Fazit
In seiner Kulturgeschichte zum englischen Begriff »sustainable development« macht Ulrich Grober in seinem visionären Diskursbuch " Die Entdeckung der Nachhaltigkeit " klipp und klar deutlich, um was es geht: Ums Überleben geht es in dreizehn Kapiteln inklusive dem ästhetischen Begriff der Einfachheit der Mittel zur naturachtenden Dauerhaftigkeit, wie es Beuys "nie um Abbilder, sondern um Denk-Bilder und -Modelle ging.
Das ist auch das Transdisziplinäre am Denkvorgang von Grober. Gut so. w.p.10-5


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