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  • Wie ist "Beständigkeit" näher zu fassen?
    Angleichen an das Unveränderliche, ohne Anfang und Ende Seiendes, Grenzen- und Zeitloses, das Göttliche (es sei hier z.B. erinnert an Parmenides: Das Seiende ist grenzenlos).
    Telos, d.h. Ziel der Anstrengungen ist die im Theaitetos erwähnte "Homoiosis theo", die Angleichung an das Göttliche, was einen Entzug von allem Veränderlichen und Kontingenten bedeutet. Voraussetzung dafür ist eine Abnahme beim bloss vermeintlichen Wissen, was mit einer Zunahme an wahrem Wissen einhergeht. Im Timaios gibt es eine Anspielung, was damit gemeint sein könnte: Die Naturwissenschaften, die stets Revisionen und Veränderungen ihrer Positionen unterworfen sind, sind als Spiel zu betrachten; das Wissen hingegen um meta-empirische Sachverhalte führt allein zur Erkenntnis und ist daher höher als die mit den physischen Dingen befassten Wissenschaften einzustufen.


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