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 PA4-13-8gutleben-oluf

Frage nach dem offenen Horizont - eines möglichen Lebens - nach dem Tod ?  ’13-5

Quelle/n: SWR2 Wissen: Aula Professor Wilhelm Schmid:  „Wie umgehen mit der Endlichkeit? Philosophieren heißt Sterben lernen.“

Theo- bis Anthroposophie*: Svedenborg, Blawatzki, Steiner, Rosenkreuzer, Indische - / Euro -Yogalehrende, Euro-Lichtarbeitende…PA4**

Diskurs zwischen

          Dietmar Degen und Marga + Walter Prankl    

Sichtweisen                

 

Oluf*

Prankl’s**

Liebe Marga, lieber Walter!

Wenn ich an Tod denke und Leben, bin ich schon jetzt unsicher, ob das die richtige Reihenfolge ist.

Habt vielen Dank für eure Einladung.

Stellt euch also mit mir an diese Grenze und laßt mich von dort von meinen Erlebnissen berichten.

Zweimal war ich dabei, als liebe, mir nahe stehende  Menschen starben. Schon vor dem Tod war es ruhig, nur der Atem war zu hören, zuweilen gab es eine Bewegung des Körpers. Nach ihrem Tod war Stille, beide Male, bis sehr weit in einen grenzenlosen Raum hinaus. Es gab zunächst nur mich und diese Stille. Nach längerer Zeit begann ich, Mantren zu singen. Eine sanfte, friedliche Stimmung entstand.

Die blieb auch danach im Alltag und ist, wie ihr seht, noch immer in meiner Erinnerung und darin auch gegenwärtig. Manchmal später hätte ich gern mit den Gestorbenen gesprochen, wie vor ihrem Tod.-

Als unser Sohn Bodo und dann unsere Tochter Eva zur Welt kamen, war ich jedes Mal bei ihrer Geburt dabei. Es hat mich innerlich so sehr ergriffen, daß sie zu mir kamen.

Wonach könnte ich fragen?

Es gibt Zeugen, die von dem Übergang einer Seele von einem in einen anderen Bereich berichten. Geshe Tubten Gawan beschrieb in einem Vortrag über Tod und Wiedergeburt sehr detailliert, wie der Sterbende sein Sterben erlebt. Den Eintritt der Seele ins Bardo und ihr Verweilen, verbunden mit der Wahrnehmung eines unbegrenzten Raumes, der von Dunkelheit, Dämmerung oder hellem Licht erfüllt ist. Schritt für Schritt treten dabei am Körper Veränderungen auf, die bei einer Geburt in umgekehrter Reihenfolge ähnlich abzulesen sind….

Friedrich Weinreb sprach vom  Eintritt ins Erscheinende. Die Welt tritt ins Erscheinende, wo wir, als ein Bestandteil von ihr, sie wahrnehmen. *

Ein anderer ist der Indianer Zauberer Don Juan, der Carlos Castaneda belehrt: Die gesamte Welt , alles was wir denken, erleben, was in irgendeiner Form benennbar ist ( selbst die Formulierung – ´das Unnennbare`) ist Tonal Alles sonst ist Nagual.

Im indischen Kashmir Shaivismus werden Ebenen des Seins, Tattvas ( tattva = So Sein ) unterschieden im Sinne einer Hierarchie der Konkretionen. Z.B.: Shiva als absolutes Sein, auf der nächsten Ebene entsteht durch die Aufteilung in Shiva ( absolutes Sein ) und Shakti ( die Alles durchdringende und bewirkende

 Kraft ) das Universum usw. bis hin zum Individuum. **

Beim Bedenken solcher Visionen, Vorstellungen    , Erfahrungen kommen mir sehr vordergründige Fragen und persönliche Gefühle hinsichtlich des von Martin Walser genannten Unausweichlichen.

Ich wünsche uns auf dem Weg dorthin Frohsinn und die Kraft Schwierigkeiten zu überwinden.

Seid herzlich gegrüßt von Oluf

*,**- Quellen hierzu habe ich beim Stöbern ´zufällig` noch gefunden s.Anhänge

Einen interessanten Diskurs am Sonntag wünsche ich euch. Oluf

 

 

Das individualisierte Ich

als Ganzes (Seele, Geist, Soziales, Körper) erlischt, wird zum

Molekularen, dem „Erinnerungskörper“ in den Freunden, Andern,

der nach und nach ebenso sich auflöst, zugunsten des

Ganzen /Unum/* im energetischen Gleichgewicht zwischen

Chaos und Symmetrie
Nach dem Tod : Geist-Seele vergeht und wird freie Energie für Anderes
Annahme eines morphogenetisch-auratischen Mitteilungs-Stromes,
der nach dem Tod langsam schwächer wirkt, bis er sich neuem zuwendet,
“ent-individualisiert“ - den digitalen Speichern und Netzen ähnelnd


„Wir sind / ich bin Dienende/r der Weltenergie* “ m+w.p

 

 

 


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