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<< PA4-13-8 gutleben - empedokles - suntsu >>Nachtrag 1

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Nachtrag 1
P: Lieber Herr Schüffel, rückblickend auf unser Gespräch ist es mir ein Anliegen, die duale Strategie Empedokles zu vertiefen, von der Sie ausgingen..
Ich betrachte den Begriff 'Liebe' als Kooperationsbereitschaft / Barmherzigkeit (mit den Unterlegenen) im 'Kampf' zum Überleben sowie als Einüben zum Überleben und zum Tod als Voraussetzung mit Fitsein zur Auslese, so (leben)) oder so (sterben) .. stimmen Sie mir zu ?

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*) "Entstehung der Arten" Darwin
Darwin verstand Kooperation nicht als Gegensatz zur natürlichen Auslese, sondern als ihr Resultat
Das darwinistische Programm findet seine moderne Fortsetzung in der Soziobiologie, die tierisches wie menschliches Verhalten evolutionsbiologisch zu erklären versucht. Darin lebt Darwins Idee auf, neben körperlichen Merkmalen auch Geistiges über die Mechanismen der biologischen Evolution zu erklären – und ihr damit die kulturelle unterzuordnen.
»Gerade in seiner Kultur zeigt sich des Menschen Natur«, erklärt der Gießener Biophilosoph Eckart Voland. »Sie mögen außergewöhnlich lernfähig sein, aber dass Menschen deshalb belehrbar wären, heißt das nicht. "
http://www.zeit.de/2009/02/N-Darwin-Biografie/seite-5
http://de.wikipedia.org/wiki/Evolutionstheorie

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kampf-kriegskunst
Sun Tsu : Die Kunst des Krieges (chinesisch Sūnzǐ bīngfǎ ‚Sun Zi über die Kriegskunst‘) von Sunzi gilt als frühestes Buch über Strategie und ist bis zum heutigen Tage eines der bedeutendsten Werke zu diesem Thema.
Noch heute ist es Lektüre für ostasiatische Manager und Militärstrategen auf der ganzen Welt. Das Buch beschreibt die Notwendigkeit des Einsatzes aller zur Verfügung stehenden Mittel und Flexibilität zur Erreichung des Zieles und wie dies zu erreichen ist. In 13 Kapitel und 68 Thesen gegliedert, geht es auf die unterschiedlichsten Aspekte der
Kriegsvorbereitung und Kriegsführung sowie deren Rahmenbedingungen ein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kunst_des_Krieges_(Sunzi)
Sūnzǐ (chinesisch / Meister Sun‘, eigentlich: Sūn Wŭ; alternative Transkription: Sun Tsu, Sun Tzu, Sun Tse, Ssun-ds ´, * um 544 v. Chr. in Wu oder Qi; † um 496 v. Chr.) war ein chinesischer General, Militärstratege und Philosoph.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sunzi

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Online-Publikation: August 2011 im Internet-Journal <<kultur-punkt>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Sun Tsu: Über die Kriegskunst . Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft >>
Artikelnummer: 00062; 192 S., geb. SU, 12,5 x 20 cm; EAN: 978-3-86539-007-3; 7,95 €
marixverlag GmbH, D-65187 Wiesbaden; www.marixverlag.de 

Inhalt
Das früheste Buch über Strategie wurde vor mehr als 2500 Jahren auf Bambusstäbe geschrieben. Es stammt aus der Feder des Chinesen Sun Tsu, der sich als legendärer General im Dienste der Wu-Dynastie einen Namen machte. Seine strategischen Betrachtungen sind das faszinierende Zeugnis einer über Jahrtausende alten militärischen Erfahrung. Die pointierten Maximen über die richtige Kriegsführung, den überlegten Angriff und gekonnte taktische Manöver beeinflussten die asiatische Art der Kriegsführung bis in die jüngste Vergangenheit hinein, sind bei aller strategischer Meisterschaft in ihrem Fundament jedoch auf die Vermeidung von Kriegshandlungen und das friedliebende Miteinander angelegt.
Suns Tsus Aphorismen über die richtige Kriegsführung entspringen einer der ältesten Lehren der chinesischen Kultur: dem Daoismus. Dieser Lehre gemäß liegt jeglichem Sein ein alldurchdringendes ordnendes Prinzip zugrunde. Der Einzelne erkennt es, wenn er sich auf die innere kosmologische Gesetzmäßigkeit von Werden und Vergehen einlässt. Nur durch Nicht-Eingreifen in dieses Prinzip kann das Individuum seinem eigenen „Dao“ folgen. Insofern lesen sich die Aphorismen nicht als eine Kampfschrift, die zu blind-destruktivem Aktionismus aufruft. Sie haben vielmehr den Charakter eines Leitfadens, der es dem Einzelnen ermöglicht, im Einklang mit anderen seinen Platz in der Welt einzunehmen.

Autor
Sun Tsu
Nur wenig ist über das Leben des chinesischen Philosophen und Generals Sun Tsu bekannt, der zwischen ca. 534 v. Chr. und ca. 453 v. Chr. lebte. Einer Legende nach soll er als Sieger aus einer Schlacht im Reich Chu hervorgegangen sein, in der seine 30 000 Soldaten gegen eine zehnfache Übermacht siegten. Ungeachtet des Wahrheitsgehalts dieser Geschichte, ist die Wirkung, die seine Schrift Über die Kriegskunst bis heute auf den Leser ausübt, unbestritten.

Fazit
Rund 2500 Jahre ist es her,von da an wir die Philosophie Platons kennenlernten und mit ihm fügen wir auch Sun Tsu mit seinem Werk "Über die Kriegskunst" Von der er sagt "Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft" vor Machiavelli's Buch "Der Fürst ", um 1513 von ihm verfasst, posthum (weiser Entscheid)1532 publiziert.und vor Carl Philipp Gottlieb von
Clausewitz, dessen Buch "Vom Kriege" 1832–1834, ( klugerweise hrsg. von Marie von Clausewitz).
Die Thesen von Sun Tsu beeinflussten die asiatischen Kriegsführungen und nicht nur diese bis ins 20. Jahrhundert. In dreizehn Kapiteln legt er seine Thesen behutsam und überlegen dar, zeigt allgemeine Strategien auf, den überlegten Angriff, Taktisches, aber mit Tatkraft, dazu mögliche Schwachpunkte und Stärken, Manöverkritik mit taktischen Anwendungen, den Marsch der Armee im Gelände*, mit neun Gegebenheiten, den entscheidenden Angriff "eingebettet"mit dem Einsatz von Spionen ()kommt uns alles sehr aktuell und bekannt vor).
* Gelände (Abhang/chang): verstreuendes, leichtes, umstrittenes, offenes, sich kreuzendes, gefährliches, schwieriges, eingeengtes und hoffnungsloses Gelände, wobei letzteres gemeint ist, "auf dem wir dem Untergang nur entgehen, wenn wir kämpfen, ohne zu zögern, ist hoffnungsloses gelände ! Da sollten sich die Führungskräfte Europas im geistigen Kampfgelände der Finanzweltlandschaft an die Nase fassen wo's lang geht, jedenfalls nicht mit kunktatorischem Verhalten**. DAS Diskursbuch zur Zeit und zum Geschick.
m+w.p11-8

** Der Begriff Cunctator bzw. Kunktator (in eingedeutschter Schreibung), von (lat.: cunctator „Zögerer“, „Zauderer“ zu cunctari „zögern“, „zaudern“)
Vertiefende Hinweise:
http://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Machiavelli 
http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_von_Clausewitz 
 


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