Onlinejournal    Kultur . >        < Suchen  > > >   Finden  >

 

 

PlatonAkademie4: 24. Februar 2002
Sprachbewegtheit II


Das Eine / unum entzieht sich der Sprache =
deshalb undefinierbar (Prinzip von allem, vgl. Sonnengleichnis, Platon

u.a. Quellen: F. Fischer, Lüttgerhaus swr2, 2002 und Giovanni Jervis, Gdlg. der Psychologie, 2001, Wagenbach)

Mental artikulierte Sprache
bewusst / willentlich

Sprachstille / Pause / Traum / Sprachlosigkeit

mental-emotional

(Mittelachse der Gesprächsführung)

Emotional artikulierte Sprache
vegetativ / unwillkürlich

(Kennzeichnend für die Gesprächsführung bei Platon ist die Enthaltung jeglicher Festlegung auf irgend einen dogmatischen Standpunkt. Diese Einstellung bildet den Rahmen, in dem all unsere Diskurse sich gestalten)

Wissentliche Sprache

Sprachstille, Pause, Traum

Sprachlosigkeit, Albtraum

Unwillkürliche Sprache

(Apollinisches)

   

(Dionysisches)


Tugend, Lust-Liebe
Kooperation + Soziale Kompetenz

Geistiger Raum, Ich

Erfahrungs-/ Erinnerungswelt
Geschichtliche Erlebniswelt

(Phylogenese)
vom Sammler, Jäger...>


Innere geistige Welt wird
Ich überwacht, analysiert

Verstehen?

Sinnvoll klüger fragen
Geisteswissensschaft
subjektive Offenheit, vorgeprägt sinnlich
humanities
"Ich frage mich wer ich bin"
Vor-Erfahrung ist auch der Nährboden des Wissensdranges:





Entfaltung,Selbstverwirklichung

Welt
Aussenraum, Soziales Umfeld

Um-Raum, Gesellschaft, Universelles

Begegnungswelt
Virtuelle Erlebniswelt
Beziehung
?(Poligenese)?
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

These: Träume sind gut zur Gewinnung von Reaktionsmuster fürs Über-Leben


<gesellschaftlich klinische Ziele - heute>
statt

Neues einmassieren, sich begeistern, staunen


so entsteht:
Soziale Skulptur,
Kulturelles Kunstwerk

in einer achtsamen
TalentWerk-Statt:

 

Un-Welt
Heruntergekommenes Öffentliche, (Der, das Andere)

Mülldeponie Erde,

Entgegnungswelt
Neue Rücksichtslosigkeit
Entziehung vom anderen
Ding / Mensch
Vermüllung ist angesagt

Seelenverwandlung in Marken-Produkt/e/ion

Didaktorische Konditionierungs-Anstalten / Verursacher von Techno-Kommerz:

"Der, das auf denWeg-Geworfene soll die Verursacherkosten tragen"
Kinder+Jugendliche parodieren konform, statt zu opponieren - die verkommene Erwachsenenwelt:
Kipper schmeissen, Kauer spucken, Doser werfen in die Restnatur:

"Nimm mich, knack mich, müll mich...zisch,spritz, a’wi’geil"

in einer verkommenden
UnWelt-Statt

Fun, Sex, Völle, Konsumwahn, Status
Konflikte, Unglück, Lust-Mord,

Körperlicher Innen-Raum

Wirklichkeit
Tatsächliche Erlebniswelt

(Ontogenese)
zum Consumer,Surfer,

Innere körperliche Welt wird überwacht, analysiert

Heilen?
Psychopathologien
Antworten
Naturwissenschaft =
subjektive Objektivität, vorgeprägt sinnlich*
sciences
"Ich bin Physiker..."
*Emotionalität ist auch der Nährboden der Wissensschaft:
Verfaltung, Selbst- Verwicklung

 

 

 

Doxa-Müll,

Konsum-Anarchismus entsteht


"Frei auferlegte Pflicht öffnet sich zum Abenteuer..(H. Härtling)...tatsächlich stellen wir fest, dass eine beliebige, komplexe, soziale Gruppe dann Sicherheit und Wohlstand hervorbringt, wenn sie sich die vielfältigen Begabungen ihrer Söhne, und Töchter* )zunutze macht."Jervis.

(*Wahlverwandte, auch neugeschaffene Werke.. Kunst-/Werke, Anm. v. Walter)

Fänomenale Welt, in der die Einzeldinge manifest werden
Symbolon / Zusammentreffen der intelligiblen Welt mit der sinnlichen Welt
Ideen, Prinzipien, Essentielles, Seinsträger, Instanzen der verschiedenen Seinsformen
(Pferdheit = Wesenheit)


Um diesen Artikel zu drucken markieren Sie ihn bitte mit gedrückter Maustaste und kopieren ihn in Ihr
Textverarbeitungsprogramm z.B. Word. !

Copyright © 1999 - 2014[kultur-punkt.ch]. Alle Rechte vorbehalten.

.