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Denkbild : Foucault : Ausdrucksakt (m+w.p13-11)



 

Foucault . Ausgewählt und vorgestellt von Pravu Mazumdar, Herausgeber Peter Sloterdijk, Diederichs, 1998 Seite 434

Die tragische Bildhauerei = Vertikalität: Jede Ausdruckskraft versteht sich als ursprüngliche Gerichtetheit zwischen Traum und Wirklichkeit. In vertikaler Dimension der Existenz situiert sich die Achse tragischer Darstellung im Aufstieg und Fall…im zitternden Gleichgewicht, in Tragik manifestiert sich durch vertikale Transzendenz um Schicksal zu manifestieren in 3 Formen: Exil, Abstieg, Gefängnis, Tod…
In vertikaler Existenzrichtung und ihren Zeitlichkeitsstrukturen lassen sich uneigentliche und eigentliche Formen der Existenz transzendieren / unterscheiden  im ’Losreissen von Fundamenten’ kann sich Unsterblichkeit, Überleben, Liebe, Unmittelbares Kommunizieren des Bewusstseins darstellen mit Zukunft in der Raumferne (Perspektive, Projektionen)..Mit Pseudo-Transzendenz (verdeckt, verdrängt) drohen Sturz und Vernichtung, Wahnerfahrung, Weltuntergangsvorstellungen..Zwangsriten versperren freie Wege der Welt mit magischen Sperren  im Bruch mit sich selbst.
Quintessenz + Denkbild: Was Foucault’s Ausdruck-Sichtweise überaus mangelt ist der Apollinische Aspekt, tiefe Melancholie macht sich breit. Verwirrung stiften scheint das Hauptanliegen – bewusst/unbewusst – zu sein, was seiner philosophischen Diskurs - Belebtheit / -Beliebtheit förderlich ist. m+wp.13-10                         PA4-13-11gutlebenwirkfelder.foucault.quintessenz


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